Montag, 29. Dezember 2014

Was werden die Cyclassics ohne Vattenfall?

Besser.

Das haben wir immer gesagt, und das sagen jetzt auch all die Vertreter der öffentlichen Meinung, die leider so oft immer nur ihre eigene Meinung sagen.

Sagt das Hamburger Abendblatt. 

Übrigens sagt das Hamburger Abendblatt auch, daß Vattenfall zerfällt.

Und wenn jetzt schon Redakteure des bisherigen "Vattenfall-Fanclub HA", bisher vertreten durch die Vattenfall Groupies Iken und Stürmlinger, das schreiben, würden wir uns an Stelle von Vattenfall HH Chef Wasmuth Sorgen machen. Aber Wasmuth macht sich ja nie Sorgen. Nicht mal, wenn ihm seine atomare Suppe in den Keller schwappt ...

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Hätte, hätte, Fahrradkette ... bei den Cyclassics in Zukunft ohne Vattenfall


Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Verantwortlichen für das desaströse Image Geschäftsgebahren von Vattenfall in Hamburg einsehen würden, daß auch die Cyclassics dem Markenwert nicht mehr helfen.

Und was nicht der Marke hilft wird fallengelassen. Nun also nach den Lesetagen auch die Cyclassics. Um es mit den Worten eines alten Vattenfall-Genossen aus Berlin, der sich selbst hat fallen lassen, auf den Punkt zu bringen: Und das ist gut so. 

Nach nicht mal 5 Jahren unserer engagierten Aufklärungsarbeit über die Drecks- Energiepolitik von Vattenfall und speziell dessen greenwashing Methoden in Hamburg ist dieses Geschäftsfeld also ein Auslaufmodell geworden.

Das ist schön. Noch schöner wäre es, wenn dem greenwashing jetzt noch das Braunkohlegeschäft, das Steinkohlegeschäft und das "Vattenfall verklagt Deutschland so oft wie möglich" Geschäft folgen. 

Übrigens: oft wurde behauptet, die Cyclassics wären ein "Verdienst" von Vattenfall und ohne dieses Unternehmen nicht durchzuführen.

Dazu sagte heute der Veranstalter im Abendblatt:
"Wir haben schon seit zwei Jahren intensive Anfragen von Sponsoren", sagte Kai Rapp, Prokurist des Veranstalters Lagardère. "Wir waren nie allein von Vattenfall abhängig, wir sind finanziell solide aufgestellt, das Fortbestehen ist nicht in Gefahr." Über den Umfang des jährlichen Engagements von Vattenfall hieß es nur vage "im sechsstelligen Bereich".


Dienstag, 2. Dezember 2014

Hätte, hätte, Fahrradkette ... oder was das KoKW Moorburg eben genau nicht kann

Heute schreibt der NDR mal wieder zum Thema des KoKW Moorburg:

Das Kraftwerk wird vorerst nur mit halber Kraft laufen, es wird zunächst nur einer der beiden Blöcke hochgefahren. Er liefert Strom für insgesamt 1,5 Millionen Haushalte. Im Sommer kommenden Jahres soll dann auch der zweite Block ans Netz gehen. Das Kohlekraftwerk Moorburg wird dann zu den größten in Europa zählen. Im Volllastbetrieb produziert es so viel Strom, dass damit ganz Hamburg inklusive seiner Industriebetriebe versorgt werden kann. (Hervorhebung von uns)

Lieber NDR, bitte in Zukunft präziser schreiben/recherchieren: das KoKW Moorburg versorgt in Zukunft nicht Hamburg mit Strom. Das ist nämlich das PR-Gerede von Vattenfall und Kohlaf Scholz. Die Wahrheit ist: Das KoKW Moorburg könnte über das Jahr gerechnet mit einer bestimmten Fahrweise eine solche Menge an Strom produzieren, wie sie HH durchschnittlich in einem Jahr verbraucht. Ein solcher Satz dient aber nur bilanziell zur vereinfachten Beschreibung. In Wahrheit ist der komplette produzierte Strom aus Moorburg bereits heute überflüssig, da HH seinen gesamten Strombedarf bereits aus der im nationalen Stromnetz vorhandenen Menge deckt. Merkt man, weil in HH nicht die Lichter ausgehen, als Brokdorf aus war und Moorburg noch nicht lief. Und dieser Strom im nationalen Netz kommt immer mehr aus EE-Anlagen. D.h. Vattenfall wird mit dem KoKW Moorburg den menschengemachten Klima weiter "anheizen", nur um seine Verluste zu minimieren (Gewinne wird VF damit eh nicht mehr machen)... ohne praktischen Nutzen. Eine kranke Wirtschaftswelt, die uns alle betrifft.

Ein wenig besser würde sie schon, wenn verantwortliche Redakteure genauer darauf achten, was und wie sie einen Sachverhalt beschreiben.

Donnerstag, 27. November 2014

Bei der Energiewende und mir, da passt fast nichts zusammen

"Bei der Energiewende passt fast nichts zusammen". Das soll der GröWiZ ("Größter Wirtschaftsminister aller Zeiten") gestern in Stuttgart gesagt haben. Man könnte also meinen, das Gabriel der Energiewende damit den totalen Krieg erklärt hat. Das ist natürlich der brutalst-mögliche Blödsinn.

Wie Eingeweihte uns nämlich berichteten, handelt es sich bei der Nachricht um einen bedauerlichen Übersetzungsfehler aus dem Badischen ins Hochdeutsche.

Tatsächlich sagte Gabriel nämlich: "Bei der Energiewende und mir, da passt fast nichts zusammen."

Und diese Aussage wiederum glauben wir sofort.

Donnerstag, 20. November 2014

Vattenfall: der Ausverkauf hat begonnen

Der Ausverkauf hat begonnen:
http://www.morgenpost.de/brandenburg-aktuell/article134517742/Vattenfall-verkauft-Service-Sparte-Lausitz-betroffen.html

und auch mit der Kernsparte wird es konkret:
http://www.rbb-online.de/wirtschaft/thema/kohle/welzow/beitraege/wirtschaftsminister-rechnet-mit-vattenfall-verkauf.html

Wie war das noch im September 2013?
http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php?gsid=bb1.c.342110.de
24.09.2013 - Die Landesregierung hat zur Umsetzung der Energiestrategie 2030 eine Vereinbarung mit dem Vattenfall-Konzern geschlossen.


Ach, hätte doch Atommüll auch nur eine solch kurze Haltwertzeit wie die 
Aussagen/Verträge/Vereinbarungen von Politikern und Großkonzernen ...
 

Sonntag, 2. November 2014

Vattenfall - Anfang vom Ende in Deutschland?

In vielen Medien ist die Tatsache, daß die neue Schwedische Regierung von Vattenfall einen Kurswechsel in Sachen Braunkohleverstromung fordert, einen Bericht wert.

Einen guten Beitrag dazu gibt es auch bei umweltfairändern. 

Natürlich beeilt man sich bei Vattenfall zu sagen: 

Vattenfall-Chef Hall versicherte, dass Vattenfall an seinen übrigen Geschäften in Deutschland, darunter der Strom- und Gasvertrieb in Hamburg und Berlin, Windkraftanlagen und der Netzbetrieb, festhalten wolle.
 Allzu ernst nehmen sollte man diese Aussagen nicht.

Ach ja, heute hat die Hamburger SPD ihren König Olaf mit 97,4 Prozent zum erneuten Spitzenkandidaten gewählt. Den gleichen König, der Hamburg in eine absolute Abhängigkeit von Vattenfall treiben wollte.

Eigentlich lächerlich. Ernst nehmen muß man es trotzdem. 


Dienstag, 7. Oktober 2014

Das wird man doch wohl noch sagen dürfen

Matthias Iken, stellvertretender Chefredakteur des Hamburger Abendblatt, ist in diesem blog ja schon mehrmals mit seinen tieffliegenden "Offenbarungen" zum Thema Energie im HA aufgefallen. Meistens ließ mich die von Unwissen triefende Hetze gegen das Thema der Erneuerbaren Energien sprachlos und irgendwie auch achselzuckend zurück. Iken hat offenbar ein Problem.

Gestern habe ich mir aber gedacht: Iken hat nicht nur ein Problem, der ist ein Problem. Und zwar ein Problem ganz weit rechtsaußen in der Gesellschaft.

Iken schrieb am 6.10. einen Kommentar zum augenblicklichen Streit in der Linkspartei, ob denn die DDR nun ein Unrechtsstaat gewesen sei oder nicht. Diesen Streit und wie schwer sich einige Amtsträger in der Linkspartei damit tun, das Unrecht in der DDR offen anzuerkennen, kann man selbstverständlich kommentieren.

Merkwürdig mutete mir dann aber bereits nach der Einleitung des Kommentars an, daß Iken wieder nichts anderes einfiel, als zum Vergleich das Naziregime heranzuziehen.

Erschreckend wird es aber, wenn Iken in seinem Kommentar anschließend das Naziregime verharmlost, um das SED Regime zum einzig wahren Unrechtsstaat auf "deutschem Boden" zu stilisieren.

Beispiele gefällig?
Während sich die Altnazis in der Bundesrepublik (und im Osten) nach ihrer totalen moralischen Niederlage zumindest in der Öffentlichkeit geläutert gaben, wünschen sich in der Linkspartei einige schon wieder unverstellt das Vergangene zurück. (Hervorhebung von mir).

Was ist denn das für eine kranke Sichtweise?!
Da findet es Iken also ok, wenn sich nach 1945 die Altnazis nach außen hin als Demokraten augaben (und besonders fleißig in der CDU u. CSU Karriere machten), aber vom Denken her immer noch von der Herrscherrasse träumten?
Auf jeden Fall findet Iken es besser, moralische Schweine wie die Altnazis kaschieren ihre Denke, als daß es Alt-(oder Neu-)Kommunisten gibt, die offen ihre Gesinnung zur Schau tragen.

Zweifelsfrei eine Gesinnung bzw. ein Leben und Wirken in der DDR, das seitens vieler Handelnder an verantwortlicher Stelle auch viele Leben gekostet und viel Leid ausgelöst hat. Aber daß in einem Vergleich mit Altnazis zu setzen, die oft teilweise persönlich Dutzende, Hunderte oder sogar Tausende von Menschen in den Tod geschickt haben ...  das ist ein so kranker Vergleich von Iken, daß ich es gar nicht fassen kann. Wohlgemerkt: hier schreibt kein dumpfer kahlrasierter Nazispacken auf seinem braunen blog. Hier schreibt der stellvertretende Chefredakteur des Hamburger Abendblatts! Der Mann sollte wissen, was seine Worte bedeuten.

Aber für Iken war der Zusammenbruch des Naziregimes ja auch nur "eine totale moralische Niederlage". Klingt das bei Ihnen auch so verharmlosend, wie es mir vorkommt? Falls nicht, Iken kann es noch deutlicher:
Während das 1000-jährige Reich völlig zu Recht stets als Tragödie daherkommt, erscheint der real existierende Sozialismus inzwischen in Funk und Fernsehen oft als schräge Komödie.  (Hervorhebung von mir).

Aha. Das Naziregime war also eine "Tragödie". Stets. Und "völlig zu Recht".
Wikipedia definiert eine Tragödie übrigens wie folgt:
Kennzeichnend für die Tragödie ist der schicksalhafte Konflikt der Hauptfigur. Ihre Situation verschlechtert sich ab dem Punkt, an dem die Katastrophe eintritt. In diesem Fall bedeutet das Wort Katastrophe nur die unausweichliche Verschlechterung für den tragischen Helden. (...)
Mir stellt sich die Frage: Wen bezeichnet Iken hier als "tragische Helden"? Die Altnazis?

An dieser Stelle hat mir Ikens Kommentar gereicht. Daß der ganze Kommentar von vorne bis hinten einseitig gegen die DDR gerichtet ist, ist vor diesem Hintergrund geschenkt.

Was Iken hier abgeliefert hat, ist nicht mal Schmierentheater, das ist ganz große braune Soße.

Liebes Hamburger Abendblatt,
ihr habt ein echtes Problem. Und zwar ganz weit oben.
Oder wie man in Hamburg auch sagen kann: der Fisch stinkt vom Kopf her. Da ist er schon braun angelaufen. Und wenn er das nicht weiß, wird es Zeit, daß es ihm mal einer sagt.

Mit nicht freundlichem Gruß

Mirco Beisheim







Freitag, 12. September 2014

neu und exklusiv: Stories aus dem "Big Vattenfall Keller"

Ein exklusiver Bericht aus dem "Big Vattenfall Keller" unseres lieben Herrn Wasmuth, dem Vattenfall Kümmerer vom Dienst.

W.: "Oh, Oh"

Stimme von oben: "Schaaaaatzzzzz, was ist denn?"

W.: "Ach nichts, mir sind in meinem Partykeller nur ein paar mehr Fässer ausgelaufen als gedacht."

Stimme von oben: "Ach, macht doch nichts, das ist doch ruckzuck aufgewischt. Du hast mir doch neulich erklärt, daß das auch nichts anderes ist als unser jährlicher Hausputz."

Fortsetzung folgt

Samstag, 23. August 2014

Anti-Kohle-Menschenkette in der Lausitz

Moorburgtrasse-stoppen: Anti-Kohle-Menschenkette in der Lausitz:

HEUTE, Samstag, 23. August 2014

Das Lausitzcamp veranstaltet zusammen mit einem Bündnis verschiedener Anti-Kohle-Akteure die erste internationale Anti-Kohle-Kette. Diese Menschenkette verläuft zwischen dennen von neuen Tagebauen bedrohten Orten Grabice (Polen) und Kerkwitz (Deutschland).
Alle weiteren Informationen unter: http://www.humanchain.org/de/ablauf

Freitag, 22. August 2014

Hallo Herr Wasmuth, wir haben schon mal das Putzzeug rausgeholt!

Heute morgen fanden sich einige bewegte BürgerInnen, u.a. von ROBIN WOOD und der BI Moorburgtrasse stoppen, vor dem Vattenfall Kundencenter in HH ein. 

Sie wollten sich von Vattenfall HH Chef Pieter Wasmuth erklären lassen, wie man denn die Atommüllfässer in Brunsbüttel birgt und säubert. 

 

Schließlich hatte Wasmuth tags zuvor die noch ungeklärte Bergung der Atommüllfässer mit einem "Hausputz" und "Getränkekisten" verglichen. 



Leider war aber Herr Wasmuth nicht anwesend noch andere Vattenfall Mitarbeiter, die uns das nötige knowhow hätten vermitteln können. 

So mußten wir selbständig Hand anlegen. 



Interessante Links: 

NDR-Interview: http://www.ndr.de/wellenord/1616-So-dramatisch-ist-nicht,audio213576.html (NDR 1 Welle Nord - 20.08.2014 16:16 Uhr Autor/in: Jan Malte Andresen) 


ROBIN WOOD-Infos zur Atommüll-Lagerung: http://www.robinwood.de/Atommuell- Lager.66.0.html

Protest bei den Cyclassics: http://www.gegenstromhamburg.de/ 


Donnerstag, 21. August 2014

An Tagen wie diesen .... oder wie der Journalismus beim Hamburger Abendblatt eine neue Chance erhält

An Tagen wie diesen freuen wir uns. Ehrlich. Mal ganz ohne Ironie.

Denn durchaus war und ist es ein Ziel dieses blogs, wenigstens auf die dümmsten und hanebüchensten Ergüsse der Hamburger Medien, speziell des Hamburger Abendblatts, zum Thema "Energie" hinzuweisen. Denn das Thema geht uns alle an.

Lange Zeit war das Hamburger Abendblatt dabei ein Sprachrohr der Atomenergie, personifiziert in dessen stellvertr. Chefredakteur Matthias Iken.
Herausragendes Beispiel dafür bleibt seine Verteidigungsschrift für die Atomkraft nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. 

Diese war dermaßen billig, dämlich und durchschaubar, daß wir damals eine entsprechende Erwiderung geschrieben hatten (leider hat sich HA bis heute nicht bei uns gemeldet ...).

Aber der Iken Kommentar war leider nur eine der Spitzen wiederkehrender Belobigungen der "guten alten fossilen/atomaren Zeit" und Ausdruck eines fast kreuzzugsartigen Gegenanschreibens in Sachen Energiewende.

Aber heute, 3 1/2 Jahre nach obigen Kommentar, scheint es in der Redaktion des HA eine Verschiebung zu geben.  

Nicht von Iken, bei dem wir uns auch nach persönlichem Erleben keine Hoffnung mehr auf einsetzendes Nach- und Umdenken machen. 

Aber der heutige Kommentar von Matthias Popien liest sich ganz anders ... und den Tatsachen entsprechend. Man könnte auch sagen: er wurde journalistisch verfaßt.

Schaun mer mal, wie lange jetzt noch bei der ZEIT der Herr Drieschner seine Polemiken verbreiten darf.

Vattenfall Wasmuth macht ein Fass auf oder ...

... Getränkekisten und "besenrein" ... Vattenfall Hamburg Chef Pieter Wasmuth in seiner Lieblingseigenschaft als Märchenonkel in einem hörenswerten NDR Radiomitschnitt.

Respekt an den Moderator, der in diesem Fall die Aussagen von Wasmuth als das entlarvt hat, was sie tatsächlich sind: nichtssagende WortFaßhülsen mit kürzester Haltwertzeit

Montag, 18. August 2014

Aufruf zur Aktion gegen Vattenfalls Kohlestrom bei den Cyclassics am 24.8.

Bald ist wieder Gelegenheit Flagge zu zeigen gegen Vattenfalls bald in
Moorburg ans Netz gehende CO2- Schleuder, das allseits bekannte,
allerdings gar nicht so beliebte Kohlekraftwerk:
Ihr könnt am 24.8. beim von Vattenfall veranstalteten Radrennen
"Cyclassics" an einem pressewirksamen Aktionsbild mitwirken. Dort werden
Luftballons ausgegeben für eine "CO2 Wolke", als Auftakt für weitere Aktionen 
in den kommenden Monaten bzw. im nächsten Jahr.
 
Kommt ab 14:30 h bis möglichst 15:30 h zur Mahnwache an die
Mönckebergstr. vor der Petrikirche und bringt Zeit mit bis etwa 16h.
Über die U 3 Ein- und Ausgänge der Haltestellte Rathaus erreicht ihr die
Stelle auch von der Südseite der Mönckebergstr., falls diese wegen der
Rennen nicht zu queren ist, vgl.
http://www.hamburger-untergrundbahn.de/met-hh-ra1.htm
( zweite und siebte Abbildung)
Verkehrshinweise unter
http://www.hamburg.de/cyclassics/nofl/1284368/cyclassics-verkehrshinweise/

Der Infostand an der Mahnwache beginnt schon um 13 h 
 
Vattenfall ist angeschlagen: Die Umsätze brechen ein, in Schweden wird
der Verkauf der deutschen Sparte diskutiert, nach dem Volksentscheid
soll Vattenfall die Energienetze in Hamburg verlieren.
Das Feinstaub und Gifte spuckende Ungetüm in Moorburg ist ohne
Fernwärmeauskopplung unwirtschaftlich und wird daher evtl. nicht lange
am Netz bleiben.
Die  schlechte Nachricht: Kohlestrom boomt - hauptsächlich beim
Stromexport...  Darum kommt wenn ihr das schafft vorher auch in die
Lausitz zur internationalen Menschenkette gegen Braunkohle als
Energiebrennstoff am Tag davor Sa 23.8.
humanchain.org
nutzt die Bus- und Bahnangebote auch von Hamburg aus.

Es ist aussichtsreicher als je zuvor zu sagen: Es ist vorbei, Bye Bye
Vattenfall!


Gegenstrom Hamburg

gern weiterleiten

Donnerstag, 24. Juli 2014

Dreamteam: ahnungsloser Senat und dreckiges Vattenfall

Dreckige Politik meets dreckiges Unternehmen. Das wäre der Fall gewesen, wenn der Scholz deal mit Vattenfall letztes Jahr über die Bühne gegangen wäre.
Zum Glück gab es den Volksentscheid.

Zum Unglück macht der weder aus dem Senat noch aus Vattenfall Saubermänner.

Der Hamburger Senat unter Olaf Scholz hat seit dem Volksentscheid aus gekränkter Eitelkeit die Themen "Erneuerbare Energie" und "Klimaschutz" ganz einfach zum Thema "non grata" erklärt. Was sie überhaupt noch tun, passiert nur unter dem massiven Druck der Öffentlichkeit und der Initiatoren des Volksentscheids und NGOs wie des Hamburger Energietischs.

Und wie dreckig Vattenfall sein Geschäft weiterhin betreibt, zeigt eine Studie erneut auf.

Zitat:
Die deutschen Kohlekraftwerke sind die klimaschädlichsten in Europa. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Umweltverbände WWF, CAN Europe, European Environmental Office, Health and Evironment Alliance (HEAL) und Klimaallianz. Die Studie "Europe's Dirty 30" enthält die 30 Kohlekraftwerke mit dem größten CO2-Ausstoß in Europa im vergangenen Jahr. Gleich neun Kraftwerke der Rangliste finden sich in Deutschland, sogar vier der fünf größten Emittenten. Den Spitzenplatz hält dem Report zufolge das Belachatow-Kraftwerk in Polen mit einem CO2-Ausstoß von 37,18 Millionen Tonnen im vergangenen Jahr. Direkt dahinter folgen aber die Braunkohlekraftwerke Neurath und Niederaußem von RWE sowie Jänschwalde und Boxberg, die Vattenfall betreibt. Sie kamen auf einen CO2-Ausstoß zwischen 29,58 und 21,89 Millionen Tonnen 2013. Unter den Top zehn finden sich noch zwei weitere Braunkohlekraftwerke von RWE und Vattenfall mit den Anlagen in Weisweiler und Lippendorf. Das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe liegt auf Platz 12 der Rangliste. Das Steinkohlekraftwerk von Eon folgt auf Platz 17 und auch die von Großkraftwerk Mannheim betriebene Anlage schaffte es mit Platz 29 noch in die „Dirty 30“.


ach ja ... Geld für den dringend nötigen Umbau des Hamburger Fernwärmesystems hätte Vattenfall auch nicht gehabt.
http://www.iwr.de/news.php?id=26740

Zitat:

Mit Kostenreduzierungen schlechte Rahmenbedingungen bis "zu gewissem Grad" ausgleichen
"Die Vattenfall-Gruppe hat eine gute Leistung mit einer hohen Anlagenverfügbarkeit in allen Erzeugungsarten gezeigt", betont Øystein Løseth, Präsident und CEO von Vattenfall AB. "Leider bleibt die Nachfrage weiterhin gering und wir haben Überkapazitäten am Markt. Auch die Strom-Großhandelspreise fallen weiter und die CO2-Preise sind niedrig. Mit diesen Marktbedingungen haben wir seit einiger Zeit zu leben. Es ist uns gelungen, diesen Rahmenbedingungen bis zu einem gewissen Grad mit Kostenreduzierungen und einer Verringerung der Schuldenlast durch den Verkauf einiger Randaktivitäten des Konzerns zu begegnen. Wir haben unsere Effizienz und die Verfügbarkeit unserer Anlagen, insbesondere unserer schwedischen Kernkraftwerke, gesteigert und unseren Cash Flow durch Reduzierung unserer Investitionsvorhaben gestärkt. Mit unserem Programm zur Reduzierung der Kosten, das auch weiterhin verfolgt wird, sind wir auf einem guten Weg. Wir rechnen damit, dass wir zu Ende dieses Jahres im Vergleich zum Jahr 2010 rund 25 Prozent Kosten eingespart haben werden. Ich bin stolz darauf, was wir gemeinsam bei Vattenfall erreicht haben."
Toller deal, Herr Scholz, den Sie uns da fast aingebrockt hätten ... 
bzw. noch hängen wir da ja drin

Sonntag, 29. Juni 2014

Gabriel mogelt bei der Bagatellgrenze, aber die Medien schalten ab

Es wird in den Medien behauptet, die EU hätte laut Bundesregierung besondere Einwände gegen das EEG.
Auf was bezieht sich diese Behauptung?
dieses liegt vor:
http://ec.europa.eu/competition/sectors/energy/eeag_en.pdf
Dort wird in Punkt 126 eine Bagatellgrenze von 500 kW angeführt.
Das aktuelle EEG von Gabriel sieht hingegen 10kW oder alternativ 10.000 kWh pro Jahr
vor, was bei einem BHKW zu ca. 1,15 kW führt.

Eine Bagatellgrenze von 500 kW wäre ausreichend für jede
Bürgerenerieanlage.
1,5 kW hingegen ist nicht einmal ausreichend für einen ordentlichen Rasenmäher. 
 
Berichterstattung darüber? Fehlanzeige.  

Donnerstag, 26. Juni 2014

Stromnetzkonzession ist in den Händen der Hamburger Politik

Was wurde vor dem Volksentscheid 2013 seitens der Hamburger Politik-Allianz aus SPD, CDU, FDP, Handelskammer usw. nicht alles gefaselt: Gerichtsprozesse, jahrelanger Stillstand, usw. usw.

Wer sich ein wenig mehr mit der Materie der Stromkonzession beschäftigt hatte, konnte bereits damals wissen:
wenn "Unser Hamburg, unser Netz" gewinnt, dann kommt die Konzession auch nach Hamburg.
So einfach kann es sein, und so einfach wurde es auch, und zwar im Laufe von knapp 6 Monaten.

Siehe dazu auch diesen Bericht.

Bemerkenswert dazu die Aussage:
Das Hamburger Stromnetz sei relativ alt, so Heine.
Das klang seitens Vattenfall und SPD Chef und Bürgermeister Scholz bisher noch anders.

Wie auch immer. Ab jetzt ist das Netz zumindest wieder in den Händen der Hamburger Politik. Aber noch lange nicht in den Händen der Hamburger Bürger. Denn seit dem Volksentscheid tut eine Allianz aus Senat, BSU, Teilen der SPD und Teilen der alten starken Wirtschaftskräfte vieles in Hamburg, um die Bürger immer noch vom Netz fernzuhalten.
So wurden zum Beispiel Gespräche mit der EnergieNetzHamburg eG über eine direkte Beteiligung am Stromnetz bisher stets verweigert. Oder auch ein offener aktiver Dialog mit dem UHUN Bündniss zumindest vermieden.

Mal schauen, was die Zukunft bringt.

Dienstag, 3. Juni 2014

Ein Lichtblick in braunen Zeiten ...

Dieser Kommentar ist in unseren Augen wirklich lesenswert.

Keine Ahnung, seit wann der rbb diese Art von Berichterstattung betreibt. Wir hoffen, sie bleiben jetzt dabei. Und freuen uns. Denn ehrliche Berichterstattung wärt am längsten.

Nicht freuen tun wir uns über den zugrundeliegenden Beschluß, der heute in Brandenburg gefaßt wurde. Mehr lesenswerte Infos dazu auch unter:

Mit Vattenfall stecken einzelne LINKEN Politiker also unter der braunen Kuscheldecke zusammen mit der SPD. Widerlich.
Ihr Rückgrat haben diese Politiker also bereits verloren. Aber den Rückhalt der Bevölkerung werden sie auch noch verlieren. Und das ist gut so.

Dienstag, 25. März 2014

Vattenfall kann auch anders

.... bzw. auch nicht:
denn obwohl Vattenfall intern eingesteht, daß man nach aktuellem Marktgeschehen keine neuen fossilen Großkraftwerke in Deutschland braucht, kommuniziert man nach außen das Gegenteil. Insbesondere beim geplanten Gaskraftwerk in Wedel argumentiert Vattenfall mit einem imaginären Bedarf an Zubau fossiler Kapazitäten.

Unglaubwürdig? Nein, alles wie immer.

Donnerstag, 20. März 2014

Bürger verpassen Wedeler Bürgermeister und Rat ein...

Moorburgtrasse-stoppen: Bürger verpassen Wedeler Bürgermeister und Rat ein...: Hallo nach Wedel eine Gratulation aus HH zu dem Ergebnis des Bürgerentscheids - trotz der geringen Teilnahme. Daß das nötige Quorum in d...

Montag, 10. Februar 2014

BSU allein zuhaus

Die Kollegen von "umweltfairaendern" haben heute einen guten Überblick über die aktuelle Fernwärmediskussion und die isolierte Haltung der BSU in Hamburg gegeben.

Zitat:


Nach dem erfolgreichen Volksentscheid “Unser Hamburg –
Unser Netz” läuft in Hamburg eine intensive Debatte um die künftige
Energiepolitik. Vor allem in Sachen Fernwärmeversorgung. Kein Wunder:
Denn mit der Rekommunalisierung der Energienetze hat die Stadt nun
endlich wieder Handlungskompetenz und Gestaltungsräume. Und im Bereich
der Fernwärme ist viel für den Klimaschutz zu holen. Bislang wurde
Energiepolitik vor allem von den wirtschaftlichen Interessen der
bisherigen Netzebetreiber Vattenfall und E.on bestimmt. Der
Volksentscheid hat das geändert: Nun kann und muss Hamburg wieder selbst
handeln. Viele tun das – nur die Umweltbehörde schweigt.
Mehr unter:


 http://umweltfairaendern.de/2014/02/volksentscheid-und-fernwaerme-hamburg-einsame-umweltbehoerde/

Dienstag, 4. Februar 2014

Vattenfall ist fit für die Energiewende!


Deswegen freuen wir uns mit den Konzernlenkern, daß 2013 ein SEHR gutes Jahr für Vattenfall war. Zitat Handelsblatt:

Einen Lichtblick gab es für den schwedischen Konzern: Die Stromproduktion stieg leicht. „In Bezug auf die Produktion war 2013 ein sehr gutes Jahr für Vattenfall, vor allem bei der Kernkraft, wo die Erzeugung das zweithöchste Level seit dem Start vor 40 Jahren erreichte“, erklärte Vattenfall-Chef Løseth. Den Anlegern, also dem schwedischen Staat, nützt das wenig: Der Vorstand sprach sich dafür aus, angesichts des dicken Minus für 2013 keine Dividende auszuzahlen.
und sind traurig, daß es in der Gesamtbetrachtung doch nicht so gut lief:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kraftwerks-abschreibungen-vattenfall-macht-1-5-milliarden-euro-minus/9428978.html

Freitag, 31. Januar 2014

Neue Adresse: Schildbürger sind nach Kiel gezogen

Vielleicht kann sich Herr Schmidt ja Anfang 2015 über ungeahnte Popularität freuen: denn die Chancen stehen gut, daß sein Name und der des von ihm regierten Städtchens Wedel im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes für 2014 auftaucht.
Und das zu verstehen, mußt Du Dir folgendes vorstellen:
Du hast im Winter bei der TUI einen Sommerurlaub auf Atlantis für das nächste Jahr gebucht.
Dummerweise geht Atlantis aber im Frühjahr unter.
Egal. TUI sagt: gebucht ist gebucht, Du machst und bezahlst gefälligst Deine Reise.
Irre?
Nicht, wenn es um die Realität und das Schleswig Holsteinische Innenministerium geht.

Da gibt es im kleinen Städtchen Wedel seit 2012 einen großen Streit um ein geplantes neues großes fossiles Kraftwerk, das Vattenfall ohne einen gültigen Bebauungsplan und ohne Bürgerbeteiligung bauen möchte. In 2013 ist der Streit soweit gekommen, daß die Bürgerinitiative ein erfolgreiches Bürgerbegehren schafft. Ziel: sollte das Kraftwerk gebaut werden, möge die Gemeinde vorher einen sog. Bebauungsplan aufstellen.

Nur: wie so oft sieht sich die Mehrheit der lokalen Politiker leider nicht dem Volkswillen verpflichtet, sondern der eigenen Vergangenheit. Ergebnis: das Volksbegehren wird nicht übernommen.

Folge: Für Februar 2014 wird ein Termin für einen Bürgerentscheid festgelegt, der dann eine verbindliche Entscheidung bringt.

So weit, so logisch.

Aber im Januar 2014 einigen sich nebenan in Hamburg überraschend Vattenfall und Hamburg auf eine neue Zusammenarbeit als Ergebnis des Volksentscheids aus September 2013. Eine Folge dieser Einigung: der Bau des Kraftwerks im benachbarten Wedel ist sehr unwahrscheinlich geworden (Insider sagen: ist bereits vom Tisch, nur politisch darf das noch nicht gesagt werden, da sonst SPD Frontmann Olaf Scholz als großer Fan des Kraftwerks beschädigt würde). Daher steht in der Vereinbarung: Entscheidung über das Kraftwerk erst im Laufe des Jahres 2015.

Natürlich sagen sich jetzt BI und Politiker in Wedel zurecht: wenn die Entscheidung über das Kraftwerk erst 2015 fällt, warum sollen wir dann in 2014 einen 30.000 Euro teuren Bürgerentscheid über einen Bebauungsplan durchführen? Für ein Kraftwerk, das wahrscheinlich niemals gebaut wird?

Logisch erscheint daher eine einvernehmliche Aussetzung (Verschiebung) des Bürgerentscheids, bis HH weiß, was es wo will.

Jetzt Auftritt des Innenministeriums in Kiel: NEIN! Termin ist Termin und Entscheid ist Entscheid. Egal, was die Bürger wollen: der Bürgerentscheid hat stattzufinden.

Irre? Nein. Ganz normale Verwaltung. 

tbc.

Dienstag, 28. Januar 2014

frech, frecher, Vattenfall Sprech

Wenn die Personen, die für die öffentlichen Äußerungen und die öffentliche Darstellung von Vattenfall verantwortlich sind, nicht charakterlich so mies wären, wie sie es sind ... man könnte fast noch lachen. Aber so kann man sich nur wieder bestätigt fühlen, auf die Aussagen dieser Personen keinen cent zu setzen.

Die Vattenfall Öffentlichkeitsarbeiter verblöden sich nicht, auf der Lobby-Seite für das neue geplante fossile Gaskraftwerk in Wedel folgendes Zitat eines Greenpeace Mitarbeiters zu setzen:
"Neue Kohlekraftwerke werden in Deutschland nicht mehr gebraucht. Somit würde es [ein geplantes Kohlekraftwerk in Stade] in Zukunft den Ausbau von Erneuerbaren Energien behindern und die Energiewende um Jahrzehnte zurückwerfen. Die Stadt Stade soll die bauplanerischen Tätigkeiten für ein Kohlekraftwerk einstellen, und den Weg für ein hocheffizientes Gas- und Dampfkraftwerkes ebnen."
Holger Becker, Greenpeace Hamburg
 Siehe hier unten rechts: