Montag, 25. Februar 2013

SPD-Psychospiele sind kein Ersatz für ordentliche Energiepolitik

Mit Psychospielen machte letzte Woche die Hamburger SPD Senatorin von sich reden.
Im Wedel-Schulauer Tageblatt fand sich ihre Aussage:
Blankau fürchtet: Ohne Gaskraftwerk drohten Hunderttausenden Hamburgern in westlichen Stadtteilen ab 2017 kalte Wohnungen.
Damit verläßt Frau Blankau in der Diskussion um das neue fossile Vattenfall-Kraftwerk endgültig die Sachebene und verläuft sich in einer populistischen Sackgasse. Sie scheint noch im technologischen Mittelalter hängen geblieben zu sein, wenn für sie einzig und allein Großkraftwerke, gebaut und betrieben von einem der vier deutschen Energie-Monopolisten als Energiequelle in Frage kommen. Die Energiewende mit dezentralen regenerativen Anlagen kommt in Frau Blankaus Gedankenwelt jedenfalls nicht vor. Genausowenig wie es ihr gelingt, den Blick über den eigenen Tellerrand zu erheben und den Blick in die Schleswig-Holsteiner Landesmetropole zu richten, wo sich eine breite Koalition aus Parteien (auch der dortigen SPD), Initiativen, Bürgern und den Stadtwerken Kiel für eine dezentrale modulare Lösung und gegen ein einzelnes Großkraftwerk entschieden hat. Ein Großkraftwerk in Wedel daher als „alternativlos“ darzustellen, muß man also schon als bewußte Volksverdummung abtun.
Und wenn diese Verdummung nicht verfangen sollte, dann wird eben eine Drohung ausgesprochen „Hunderttausenden Hamburgern drohten kalte Wohnungen“, so Blankau laut Zeitungsartikel, wenn der Volksentscheid „Unser Hamburg, unser Netz“ die Vorherrschaft von Vattenfall in Hamburg beende, welche der SPD-Senat unbedingt erhalten möchte. Der Antrieb für den SPD-Senat ist dabei alleine der Hang zur absolutistischen Macht. Bürgermeister Scholz bzw. „König Olaf“ und mit ihm seine willfährigen SPD-Senatoren sind zu sehr in ihre Macht verliebt, als das sie den Volkswillen statt der eigenen Machtpolitik akzeptieren.

Ach, Frau Blankau. Die Drohungen, daß in Hamburg, Deutschland und der Welt die Lichter ausgehen, haben wir alle schon in der Vergangenheit gehört. Und zwar von den 4 Energiemonopolisten einschließlich der SPD Freunde von Vattenfall, als es um die Abschaltung der AKWs nach Fukushia ging. Und es stellte sich als großer Bluff heraus.

Wer einmal lügt, Frau Blankau, dem glauben die Menschen nicht mehr. Die Menschen haben dazu gelernt. Sie sollten das Vertrauen, das viele Menschen in Hamburg noch in die Politik des jetzigen Senats setzen, nicht so leichtfertig und durchschaubar aufs Spiel setzen.

Es gibt auch nur noch sehr wenige Menschen, die heutzutage glauben, daß die Erde eine Scheibe sei.

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