Montag, 19. Januar 2015
ex-Vattenfaller Hauke Wagner will sich unsauber Saubermann-Image verpassen
Böse, aber leider wahr, was die Kollegen von umweltfairaendern über Vattenfalls Ohr Hand Fuß Stimme Gehirn Sitz im SPD Landesvorstand Hamburg schreiben.
Freitag, 16. Januar 2015
Vattenfall: wie lautet der Plan?
Vattenfall Schweden hat gestern eine erneute Umstrukturierung des gesamten Konzerns angekündigt. Auf den ersten Blick mutet das ziemlich planlos an, denn Vattenfall hatte erst 2014 sein Geschäft neu geordnet.
Auf den 2. Blick hat das aber zumindest für Vattenfall Sinn. Denn wie kritische Stimmen schon 2014 vermuteten: die Aufspaltung in 2 regionale Gesellschaften sollte offenbar hauptsächlich dazu dienen, die Risiken aus dem kontinentalen Atomgeschäft und (wie sich jetzt herausstellt) auch Braunkohlegeschäft (Stichwort Altlasten) aus dem schwedischen Konzern auszulagern.
Zitat:
oder auch: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kosten-fuer-den-ausstieg-vattenfall-entzieht-sich-der-haftung-fuer-akw/9911578.html
Das führte dazu, daß wie von Zauberhand die "unschönen" Geschäftsbereiche "Atom" und. "Braunkohle" schon 2014 nicht mehr in der Organisationsstruktur von Vattenfall Continental auftauchten:
Insofern ist die neuerliche Ankündigung von gestern nur die konsequente Beendigung dessen, was 2013 begann: jetzt tauchen auch offiziell "Braunkohle" nicht mehr in den künftigen Geschäftsfeldern auf (diese sollen definitiv verkauft werden), "Atom" wurde versteckt in Erzeugung:
Bleiben aktuell 2 Punkte:
1. Wir können trotz dieser neuen PR Maßnahme davon ausgehen, daß die erst 2014 neu entstandenen GmbH Lösungen in Deutschland bestehen bleiben (womit Vattenfall die Haftungsrisiken dauerhaft umgangen hat).
2. Interessant ist, daß die Vattenfall Steinkohlekraftwerke auch nicht mehr genannt werden (unter Erzeugung). Neben dem KoKW Moorburg betreibt Vattenfall auch noch KoKW in Berlin und vor allem in den Niederlanden in eigener Regie. Während die Berliner KoKW dort Teil des Wärmenetzes sind und entsprechend schwer einzeln zu veräußern, so wird schon länger spekuliert, daß Vattenfall das KoKW Moorburg nach Inbetriebnahme schnellstmöglich verkaufen möchte. Wie man an der Braunkohle sieht, werden solche Spekulationen schneller wahr als man denkt.
Abgesehen davon:
Man kann sagen: ausnahmsweise hat Vattenfall eine Sache kommunikativ elegant gelöst. Denn Vattenfall hat grundsätzlich nichts anderes als E.ON vollzogen: eine Aufteilung in "bad bank" und "good bank". Aber was bei E.ON MIT PR-Getöse lief und entsprechend auch kritisch hinterfragt wurde, hat Vattenfall still und (fast) heimlich vollzogen.
Sehr gut für Hamburg, daß der Volksentscheid die Politik zum Handeln zwang, bevor Vattenfall Tatsachen schaffen konnte. Schade für Berlin, daß die dortige SPD/CDU Regierung die eigenen BürgerInnen zu deren Schaden dermaßen ausgetrickst hat, daß eine Loslösung aus dem verbliebenen Restkonzern nun umso schwieriger bzw. teurer werden wird.
Auf den 2. Blick hat das aber zumindest für Vattenfall Sinn. Denn wie kritische Stimmen schon 2014 vermuteten: die Aufspaltung in 2 regionale Gesellschaften sollte offenbar hauptsächlich dazu dienen, die Risiken aus dem kontinentalen Atomgeschäft und (wie sich jetzt herausstellt) auch Braunkohlegeschäft (Stichwort Altlasten) aus dem schwedischen Konzern auszulagern.
Zitat:
Der schwedische Konzern Vattenfall stellt sich in Deutschland neu auf und wandelt die Vattenfall Europe AG in eine GmbH um, wie das Unternehmen kürzlich mitteilte. Diese Umstrukturierung hat vor allem Auswirkungen auf den Umfang der Haftung. Einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa zufolge ist die Haftung der Vattenfall GmbH künftig begrenzt, sollte es zu einem Unfall in einem der deutschen Atomkraftwerke kommen. Dennoch bleibt auch die Vattenfall GmbH eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall. Auch für Kunden ändert sich abgesehen vom neuen Namen ihres Energieanbieters nichts.Quelle: http://www.stromanbieter.net/umwandlung-in-vattenfall-gmbh-haftung-schwedens-begrenzt/
oder auch: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kosten-fuer-den-ausstieg-vattenfall-entzieht-sich-der-haftung-fuer-akw/9911578.html
Das führte dazu, daß wie von Zauberhand die "unschönen" Geschäftsbereiche "Atom" und. "Braunkohle" schon 2014 nicht mehr in der Organisationsstruktur von Vattenfall Continental auftauchten:
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Organisation von Vattenfall ab 1. August 2014
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Insofern ist die neuerliche Ankündigung von gestern nur die konsequente Beendigung dessen, was 2013 begann: jetzt tauchen auch offiziell "Braunkohle" nicht mehr in den künftigen Geschäftsfeldern auf (diese sollen definitiv verkauft werden), "Atom" wurde versteckt in Erzeugung:
Quelle: http://corporate.vattenfall.de/newsroom/pressemeldungen/2015/vattenfall-neue-organisationsstruktur-zur-unterstutzung-der-kunftigen-strategischen-ausrichtung/Die Geschäftseinheiten ab 1. April:
Wärme: Als größter Wärmeproduzent Europas versorgen wir Kunden in Deutschland, den Niederlanden, Schweden und Dänemark mit Fernwärme und erzeugen Strom in hocheffizienten Anlagen.
Windkraft: Mit 1.000 Windturbinen in Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Schweden und Großbritannien ist Vattenfall einer der größten Entwickler von Offshore-Windanlagen in Europa.
Kunden & Lösungen: Mehr als 6 Mio. Stromkunden in Finnland, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Schweden. Vattenfall bietet verschiedene Kundenlösungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit,
Übertragungs- und Verteilnetzbetrieb in Schweden und in Berlin.
Erzeugung: Emissionsfreie Stromerzeugung mit Wasserkraft und Kernenergie.
Handel & Märkte: Das Handelsgeschäft von Vattenfall deckt alle Rohstoffe im Bereich Energie ab und bietet umfangreiche Unterstützung im Großhandelsbereich für interne und externe Kunden.
Bleiben aktuell 2 Punkte:
1. Wir können trotz dieser neuen PR Maßnahme davon ausgehen, daß die erst 2014 neu entstandenen GmbH Lösungen in Deutschland bestehen bleiben (womit Vattenfall die Haftungsrisiken dauerhaft umgangen hat).
2. Interessant ist, daß die Vattenfall Steinkohlekraftwerke auch nicht mehr genannt werden (unter Erzeugung). Neben dem KoKW Moorburg betreibt Vattenfall auch noch KoKW in Berlin und vor allem in den Niederlanden in eigener Regie. Während die Berliner KoKW dort Teil des Wärmenetzes sind und entsprechend schwer einzeln zu veräußern, so wird schon länger spekuliert, daß Vattenfall das KoKW Moorburg nach Inbetriebnahme schnellstmöglich verkaufen möchte. Wie man an der Braunkohle sieht, werden solche Spekulationen schneller wahr als man denkt.
Abgesehen davon:
Man kann sagen: ausnahmsweise hat Vattenfall eine Sache kommunikativ elegant gelöst. Denn Vattenfall hat grundsätzlich nichts anderes als E.ON vollzogen: eine Aufteilung in "bad bank" und "good bank". Aber was bei E.ON MIT PR-Getöse lief und entsprechend auch kritisch hinterfragt wurde, hat Vattenfall still und (fast) heimlich vollzogen.
Sehr gut für Hamburg, daß der Volksentscheid die Politik zum Handeln zwang, bevor Vattenfall Tatsachen schaffen konnte. Schade für Berlin, daß die dortige SPD/CDU Regierung die eigenen BürgerInnen zu deren Schaden dermaßen ausgetrickst hat, daß eine Loslösung aus dem verbliebenen Restkonzern nun umso schwieriger bzw. teurer werden wird.
Montag, 5. Januar 2015
Entlarvung eines Vattenfall Lobbyisten in der Lausitz
Es gibt ihn noch, den engagierten Journalismus, der es schafft, bewußte Falschaussagen als das zu entlarven, was sie sind: Lügen und gezielte Desinformation, die unter dem Deckmantel des Lobbyismus verharmlost werden.
In diesem Fall aufgedeckt durch ein moderiertes Streitgespräch des rbb. Bitte die Fußnote beachten.
In diesem Fall aufgedeckt durch ein moderiertes Streitgespräch des rbb. Bitte die Fußnote beachten.
Montag, 29. Dezember 2014
Was werden die Cyclassics ohne Vattenfall?
Besser.
Das haben wir immer gesagt, und das sagen jetzt auch all die Vertreter der öffentlichen Meinung, die leider so oft immer nur ihre eigene Meinung sagen.
Sagt das Hamburger Abendblatt.
Übrigens sagt das Hamburger Abendblatt auch, daß Vattenfall zerfällt.
Und wenn jetzt schon Redakteure des bisherigen "Vattenfall-Fanclub HA", bisher vertreten durch die Vattenfall Groupies Iken und Stürmlinger, das schreiben, würden wir uns an Stelle von Vattenfall HH Chef Wasmuth Sorgen machen. Aber Wasmuth macht sich ja nie Sorgen. Nicht mal, wenn ihm seine atomare Suppe in den Keller schwappt ...
Das haben wir immer gesagt, und das sagen jetzt auch all die Vertreter der öffentlichen Meinung, die leider so oft immer nur ihre eigene Meinung sagen.
Sagt das Hamburger Abendblatt.
Übrigens sagt das Hamburger Abendblatt auch, daß Vattenfall zerfällt.
Und wenn jetzt schon Redakteure des bisherigen "Vattenfall-Fanclub HA", bisher vertreten durch die Vattenfall Groupies Iken und Stürmlinger, das schreiben, würden wir uns an Stelle von Vattenfall HH Chef Wasmuth Sorgen machen. Aber Wasmuth macht sich ja nie Sorgen. Nicht mal, wenn ihm seine atomare Suppe in den Keller schwappt ...
Mittwoch, 17. Dezember 2014
Hätte, hätte, Fahrradkette ... bei den Cyclassics in Zukunft ohne Vattenfall
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Verantwortlichen für das desaströse
Und was nicht der Marke hilft wird fallengelassen. Nun also nach den Lesetagen auch die Cyclassics. Um es mit den Worten eines alten Vattenfall-Genossen aus Berlin, der sich selbst hat fallen lassen, auf den Punkt zu bringen: Und das ist gut so.
Nach nicht mal 5 Jahren unserer engagierten Aufklärungsarbeit über die
Das ist schön. Noch schöner wäre es, wenn dem greenwashing jetzt noch das Braunkohlegeschäft, das Steinkohlegeschäft und das "Vattenfall verklagt Deutschland so oft wie möglich" Geschäft folgen.
Übrigens: oft wurde behauptet, die Cyclassics wären ein "Verdienst" von Vattenfall und ohne dieses Unternehmen nicht durchzuführen.
Dazu sagte heute der Veranstalter im Abendblatt:
"Wir haben schon seit zwei Jahren intensive Anfragen von Sponsoren", sagte Kai Rapp, Prokurist des Veranstalters Lagardère. "Wir waren nie allein von Vattenfall abhängig, wir sind finanziell solide aufgestellt, das Fortbestehen ist nicht in Gefahr." Über den Umfang des jährlichen Engagements von Vattenfall hieß es nur vage "im sechsstelligen Bereich".
Dienstag, 2. Dezember 2014
Hätte, hätte, Fahrradkette ... oder was das KoKW Moorburg eben genau nicht kann
Heute schreibt der NDR mal wieder zum Thema des KoKW Moorburg:
Lieber NDR, bitte in Zukunft präziser schreiben/recherchieren: das KoKW Moorburg versorgt in Zukunft nicht Hamburg mit Strom. Das ist nämlich das PR-Gerede von Vattenfall und Kohlaf Scholz. Die Wahrheit ist: Das KoKW Moorburg könnte über das Jahr gerechnet mit einer bestimmten Fahrweise eine solche Menge an Strom produzieren, wie sie HH durchschnittlich in einem Jahr verbraucht. Ein solcher Satz dient aber nur bilanziell zur vereinfachten Beschreibung. In Wahrheit ist der komplette produzierte Strom aus Moorburg bereits heute überflüssig, da HH seinen gesamten Strombedarf bereits aus der im nationalen Stromnetz vorhandenen Menge deckt. Merkt man, weil in HH nicht die Lichter ausgehen, als Brokdorf aus war und Moorburg noch nicht lief. Und dieser Strom im nationalen Netz kommt immer mehr aus EE-Anlagen. D.h. Vattenfall wird mit dem KoKW Moorburg den menschengemachten Klima weiter "anheizen", nur um seine Verluste zu minimieren (Gewinne wird VF damit eh nicht mehr machen)... ohne praktischen Nutzen. Eine kranke Wirtschaftswelt, die uns alle betrifft.
Ein wenig besser würde sie schon, wenn verantwortliche Redakteure genauer darauf achten, was und wie sie einen Sachverhalt beschreiben.
Das Kraftwerk wird vorerst nur mit halber Kraft laufen, es wird zunächst nur einer der beiden Blöcke hochgefahren. Er liefert Strom für insgesamt 1,5 Millionen Haushalte. Im Sommer kommenden Jahres soll dann auch der zweite Block ans Netz gehen. Das Kohlekraftwerk Moorburg wird dann zu den größten in Europa zählen. Im Volllastbetrieb produziert es so viel Strom, dass damit ganz Hamburg inklusive seiner Industriebetriebe versorgt werden kann. (Hervorhebung von uns)
Lieber NDR, bitte in Zukunft präziser schreiben/recherchieren: das KoKW Moorburg versorgt in Zukunft nicht Hamburg mit Strom. Das ist nämlich das PR-Gerede von Vattenfall und Kohlaf Scholz. Die Wahrheit ist: Das KoKW Moorburg könnte über das Jahr gerechnet mit einer bestimmten Fahrweise eine solche Menge an Strom produzieren, wie sie HH durchschnittlich in einem Jahr verbraucht. Ein solcher Satz dient aber nur bilanziell zur vereinfachten Beschreibung. In Wahrheit ist der komplette produzierte Strom aus Moorburg bereits heute überflüssig, da HH seinen gesamten Strombedarf bereits aus der im nationalen Stromnetz vorhandenen Menge deckt. Merkt man, weil in HH nicht die Lichter ausgehen, als Brokdorf aus war und Moorburg noch nicht lief. Und dieser Strom im nationalen Netz kommt immer mehr aus EE-Anlagen. D.h. Vattenfall wird mit dem KoKW Moorburg den menschengemachten Klima weiter "anheizen", nur um seine Verluste zu minimieren (Gewinne wird VF damit eh nicht mehr machen)... ohne praktischen Nutzen. Eine kranke Wirtschaftswelt, die uns alle betrifft.
Ein wenig besser würde sie schon, wenn verantwortliche Redakteure genauer darauf achten, was und wie sie einen Sachverhalt beschreiben.
Donnerstag, 27. November 2014
Bei der Energiewende und mir, da passt fast nichts zusammen
"Bei der Energiewende passt fast nichts zusammen". Das soll der GröWiZ ("Größter Wirtschaftsminister aller Zeiten") gestern in Stuttgart gesagt haben. Man könnte also meinen, das Gabriel der Energiewende damit den totalen Krieg erklärt hat. Das ist natürlich der brutalst-mögliche Blödsinn.
Wie Eingeweihte uns nämlich berichteten, handelt es sich bei der Nachricht um einen bedauerlichen Übersetzungsfehler aus dem Badischen ins Hochdeutsche.
Tatsächlich sagte Gabriel nämlich: "Bei der Energiewende und mir, da passt fast nichts zusammen."
Und diese Aussage wiederum glauben wir sofort.
Wie Eingeweihte uns nämlich berichteten, handelt es sich bei der Nachricht um einen bedauerlichen Übersetzungsfehler aus dem Badischen ins Hochdeutsche.
Tatsächlich sagte Gabriel nämlich: "Bei der Energiewende und mir, da passt fast nichts zusammen."
Und diese Aussage wiederum glauben wir sofort.
Donnerstag, 20. November 2014
Vattenfall: der Ausverkauf hat begonnen
Der Ausverkauf hat begonnen:
http://www.morgenpost.de/brandenburg-aktuell/article134517742/Vattenfall-verkauft-Service-Sparte-Lausitz-betroffen.html
und auch mit der Kernsparte wird es konkret:
http://www.rbb-online.de/wirtschaft/thema/kohle/welzow/beitraege/wirtschaftsminister-rechnet-mit-vattenfall-verkauf.html
Wie war das noch im September 2013?
http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php?gsid=bb1.c.342110.de
http://www.morgenpost.de/brandenburg-aktuell/article134517742/Vattenfall-verkauft-Service-Sparte-Lausitz-betroffen.html
und auch mit der Kernsparte wird es konkret:
http://www.rbb-online.de/wirtschaft/thema/kohle/welzow/beitraege/wirtschaftsminister-rechnet-mit-vattenfall-verkauf.html
Wie war das noch im September 2013?
http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php?gsid=bb1.c.342110.de
24.09.2013 - Die Landesregierung hat zur Umsetzung der Energiestrategie 2030 eine Vereinbarung mit dem Vattenfall-Konzern geschlossen.
Ach, hätte doch Atommüll auch nur eine solch kurze Haltwertzeit wie die
Aussagen/Verträge/Vereinbarungen von Politikern und Großkonzernen ...
Sonntag, 2. November 2014
Vattenfall - Anfang vom Ende in Deutschland?
In vielen Medien ist die Tatsache, daß die neue Schwedische Regierung von Vattenfall einen Kurswechsel in Sachen Braunkohleverstromung fordert, einen Bericht wert.
Einen guten Beitrag dazu gibt es auch bei umweltfairändern.
Natürlich beeilt man sich bei Vattenfall zu sagen:
Ach ja, heute hat die Hamburger SPD ihren König Olaf mit 97,4 Prozent zum erneuten Spitzenkandidaten gewählt. Den gleichen König, der Hamburg in eine absolute Abhängigkeit von Vattenfall treiben wollte.
Eigentlich lächerlich. Ernst nehmen muß man es trotzdem.
Einen guten Beitrag dazu gibt es auch bei umweltfairändern.
Natürlich beeilt man sich bei Vattenfall zu sagen:
Vattenfall-Chef Hall versicherte, dass Vattenfall an seinen übrigen Geschäften in Deutschland, darunter der Strom- und Gasvertrieb in Hamburg und Berlin, Windkraftanlagen und der Netzbetrieb, festhalten wolle.Allzu ernst nehmen sollte man diese Aussagen nicht.
Ach ja, heute hat die Hamburger SPD ihren König Olaf mit 97,4 Prozent zum erneuten Spitzenkandidaten gewählt. Den gleichen König, der Hamburg in eine absolute Abhängigkeit von Vattenfall treiben wollte.
Eigentlich lächerlich. Ernst nehmen muß man es trotzdem.
Dienstag, 7. Oktober 2014
Das wird man doch wohl noch sagen dürfen
Matthias Iken, stellvertretender Chefredakteur des Hamburger Abendblatt, ist in diesem blog ja schon mehrmals mit seinen tieffliegenden "Offenbarungen" zum Thema Energie im HA aufgefallen. Meistens ließ mich die von Unwissen triefende Hetze gegen das Thema der Erneuerbaren Energien sprachlos und irgendwie auch achselzuckend zurück. Iken hat offenbar ein Problem.
Gestern habe ich mir aber gedacht: Iken hat nicht nur ein Problem, der ist ein Problem. Und zwar ein Problem ganz weit rechtsaußen in der Gesellschaft.
Iken schrieb am 6.10. einen Kommentar zum augenblicklichen Streit in der Linkspartei, ob denn die DDR nun ein Unrechtsstaat gewesen sei oder nicht. Diesen Streit und wie schwer sich einige Amtsträger in der Linkspartei damit tun, das Unrecht in der DDR offen anzuerkennen, kann man selbstverständlich kommentieren.
Merkwürdig mutete mir dann aber bereits nach der Einleitung des Kommentars an, daß Iken wieder nichts anderes einfiel, als zum Vergleich das Naziregime heranzuziehen.
Erschreckend wird es aber, wenn Iken in seinem Kommentar anschließend das Naziregime verharmlost, um das SED Regime zum einzig wahren Unrechtsstaat auf "deutschem Boden" zu stilisieren.
Beispiele gefällig?
Was ist denn das für eine kranke Sichtweise?!
Da findet es Iken also ok, wenn sich nach 1945 die Altnazis nach außen hin als Demokraten augaben (und besonders fleißig in der CDU u. CSU Karriere machten), aber vom Denken her immer noch von der Herrscherrasse träumten?
Auf jeden Fall findet Iken es besser, moralische Schweine wie die Altnazis kaschieren ihre Denke, als daß es Alt-(oder Neu-)Kommunisten gibt, die offen ihre Gesinnung zur Schau tragen.
Zweifelsfrei eine Gesinnung bzw. ein Leben und Wirken in der DDR, das seitens vieler Handelnder an verantwortlicher Stelle auch viele Leben gekostet und viel Leid ausgelöst hat. Aber daß in einem Vergleich mit Altnazis zu setzen, die oft teilweise persönlich Dutzende, Hunderte oder sogar Tausende von Menschen in den Tod geschickt haben ... das ist ein so kranker Vergleich von Iken, daß ich es gar nicht fassen kann. Wohlgemerkt: hier schreibt kein dumpfer kahlrasierter Nazispacken auf seinem braunen blog. Hier schreibt der stellvertretende Chefredakteur des Hamburger Abendblatts! Der Mann sollte wissen, was seine Worte bedeuten.
Aber für Iken war der Zusammenbruch des Naziregimes ja auch nur "eine totale moralische Niederlage". Klingt das bei Ihnen auch so verharmlosend, wie es mir vorkommt? Falls nicht, Iken kann es noch deutlicher:
Aha. Das Naziregime war also eine "Tragödie". Stets. Und "völlig zu Recht".
Wikipedia definiert eine Tragödie übrigens wie folgt:
An dieser Stelle hat mir Ikens Kommentar gereicht. Daß der ganze Kommentar von vorne bis hinten einseitig gegen die DDR gerichtet ist, ist vor diesem Hintergrund geschenkt.
Was Iken hier abgeliefert hat, ist nicht mal Schmierentheater, das ist ganz große braune Soße.
Liebes Hamburger Abendblatt,
ihr habt ein echtes Problem. Und zwar ganz weit oben.
Oder wie man in Hamburg auch sagen kann: der Fisch stinkt vom Kopf her. Da ist er schon braun angelaufen. Und wenn er das nicht weiß, wird es Zeit, daß es ihm mal einer sagt.
Mit nicht freundlichem Gruß
Mirco Beisheim
Gestern habe ich mir aber gedacht: Iken hat nicht nur ein Problem, der ist ein Problem. Und zwar ein Problem ganz weit rechtsaußen in der Gesellschaft.
Iken schrieb am 6.10. einen Kommentar zum augenblicklichen Streit in der Linkspartei, ob denn die DDR nun ein Unrechtsstaat gewesen sei oder nicht. Diesen Streit und wie schwer sich einige Amtsträger in der Linkspartei damit tun, das Unrecht in der DDR offen anzuerkennen, kann man selbstverständlich kommentieren.
Merkwürdig mutete mir dann aber bereits nach der Einleitung des Kommentars an, daß Iken wieder nichts anderes einfiel, als zum Vergleich das Naziregime heranzuziehen.
Erschreckend wird es aber, wenn Iken in seinem Kommentar anschließend das Naziregime verharmlost, um das SED Regime zum einzig wahren Unrechtsstaat auf "deutschem Boden" zu stilisieren.
Beispiele gefällig?
Während sich die Altnazis in der Bundesrepublik (und im Osten) nach ihrer totalen moralischen Niederlage zumindest in der Öffentlichkeit geläutert gaben, wünschen sich in der Linkspartei einige schon wieder unverstellt das Vergangene zurück. (Hervorhebung von mir).
Was ist denn das für eine kranke Sichtweise?!
Da findet es Iken also ok, wenn sich nach 1945 die Altnazis nach außen hin als Demokraten augaben (und besonders fleißig in der CDU u. CSU Karriere machten), aber vom Denken her immer noch von der Herrscherrasse träumten?
Auf jeden Fall findet Iken es besser, moralische Schweine wie die Altnazis kaschieren ihre Denke, als daß es Alt-(oder Neu-)Kommunisten gibt, die offen ihre Gesinnung zur Schau tragen.
Zweifelsfrei eine Gesinnung bzw. ein Leben und Wirken in der DDR, das seitens vieler Handelnder an verantwortlicher Stelle auch viele Leben gekostet und viel Leid ausgelöst hat. Aber daß in einem Vergleich mit Altnazis zu setzen, die oft teilweise persönlich Dutzende, Hunderte oder sogar Tausende von Menschen in den Tod geschickt haben ... das ist ein so kranker Vergleich von Iken, daß ich es gar nicht fassen kann. Wohlgemerkt: hier schreibt kein dumpfer kahlrasierter Nazispacken auf seinem braunen blog. Hier schreibt der stellvertretende Chefredakteur des Hamburger Abendblatts! Der Mann sollte wissen, was seine Worte bedeuten.
Aber für Iken war der Zusammenbruch des Naziregimes ja auch nur "eine totale moralische Niederlage". Klingt das bei Ihnen auch so verharmlosend, wie es mir vorkommt? Falls nicht, Iken kann es noch deutlicher:
Während das 1000-jährige Reich völlig zu Recht stets als Tragödie daherkommt, erscheint der real existierende Sozialismus inzwischen in Funk und Fernsehen oft als schräge Komödie. (Hervorhebung von mir).
Aha. Das Naziregime war also eine "Tragödie". Stets. Und "völlig zu Recht".
Wikipedia definiert eine Tragödie übrigens wie folgt:
Kennzeichnend für die Tragödie ist der schicksalhafte Konflikt der Hauptfigur. Ihre Situation verschlechtert sich ab dem Punkt, an dem die Katastrophe eintritt. In diesem Fall bedeutet das Wort Katastrophe nur die unausweichliche Verschlechterung für den tragischen Helden. (...)Mir stellt sich die Frage: Wen bezeichnet Iken hier als "tragische Helden"? Die Altnazis?
An dieser Stelle hat mir Ikens Kommentar gereicht. Daß der ganze Kommentar von vorne bis hinten einseitig gegen die DDR gerichtet ist, ist vor diesem Hintergrund geschenkt.
Was Iken hier abgeliefert hat, ist nicht mal Schmierentheater, das ist ganz große braune Soße.
Liebes Hamburger Abendblatt,
ihr habt ein echtes Problem. Und zwar ganz weit oben.
Oder wie man in Hamburg auch sagen kann: der Fisch stinkt vom Kopf her. Da ist er schon braun angelaufen. Und wenn er das nicht weiß, wird es Zeit, daß es ihm mal einer sagt.
Mit nicht freundlichem Gruß
Mirco Beisheim
Freitag, 12. September 2014
neu und exklusiv: Stories aus dem "Big Vattenfall Keller"
Ein exklusiver Bericht aus dem "Big Vattenfall Keller" unseres lieben Herrn Wasmuth, dem Vattenfall Kümmerer vom Dienst.
W.: "Oh, Oh"
Stimme von oben: "Schaaaaatzzzzz, was ist denn?"
W.: "Ach nichts, mir sind in meinem Partykeller nur ein paar mehr Fässer ausgelaufen als gedacht."
Stimme von oben: "Ach, macht doch nichts, das ist doch ruckzuck aufgewischt. Du hast mir doch neulich erklärt, daß das auch nichts anderes ist als unser jährlicher Hausputz."
Fortsetzung folgt
W.: "Oh, Oh"
Stimme von oben: "Schaaaaatzzzzz, was ist denn?"
W.: "Ach nichts, mir sind in meinem Partykeller nur ein paar mehr Fässer ausgelaufen als gedacht."
Stimme von oben: "Ach, macht doch nichts, das ist doch ruckzuck aufgewischt. Du hast mir doch neulich erklärt, daß das auch nichts anderes ist als unser jährlicher Hausputz."
Fortsetzung folgt
Samstag, 23. August 2014
Anti-Kohle-Menschenkette in der Lausitz
Moorburgtrasse-stoppen: Anti-Kohle-Menschenkette in der Lausitz:
HEUTE, Samstag, 23. August 2014
HEUTE, Samstag, 23. August 2014
Das Lausitzcamp
veranstaltet zusammen mit einem Bündnis verschiedener Anti-Kohle-Akteure
die erste internationale Anti-Kohle-Kette. Diese Menschenkette verläuft
zwischen dennen von neuen Tagebauen bedrohten Orten Grabice (Polen) und
Kerkwitz (Deutschland).
Alle weiteren Informationen unter: http://www.humanchain.org/de/ablauf
Freitag, 22. August 2014
Hallo Herr Wasmuth, wir haben schon mal das Putzzeug rausgeholt!
Heute morgen fanden sich einige bewegte BürgerInnen, u.a. von ROBIN WOOD und der BI Moorburgtrasse stoppen, vor dem Vattenfall Kundencenter in HH ein.
Sie wollten sich von Vattenfall HH Chef Pieter Wasmuth erklären lassen, wie man denn die Atommüllfässer in Brunsbüttel birgt und säubert.
Schließlich hatte Wasmuth tags zuvor die noch ungeklärte Bergung der Atommüllfässer mit einem "Hausputz" und "Getränkekisten" verglichen.
Leider war aber Herr Wasmuth nicht anwesend noch andere Vattenfall Mitarbeiter, die uns das nötige knowhow hätten vermitteln können.
So mußten wir selbständig Hand anlegen.
Die ganze PM und Fotos unter
https://www.robinwood.de/Newsdetails.13+M5f6d073305d.0.html ) NDR-Interview: http://www.ndr.de/wellenord/1616-So-dramatisch-ist-nicht,audio213576.html (NDR 1 Welle Nord - 20.08.2014 16:16 Uhr Autor/in: Jan Malte Andresen)
ROBIN WOOD-Infos zur Atommüll-Lagerung: http://www.robinwood.de/Atommuell- Lager.66.0.html
Protest bei den Cyclassics: http://www.gegenstromhamburg.de/
Donnerstag, 21. August 2014
An Tagen wie diesen .... oder wie der Journalismus beim Hamburger Abendblatt eine neue Chance erhält
An Tagen wie diesen freuen wir uns. Ehrlich. Mal ganz ohne Ironie.
Denn durchaus war und ist es ein Ziel dieses blogs, wenigstens auf die dümmsten und hanebüchensten Ergüsse der Hamburger Medien, speziell des Hamburger Abendblatts, zum Thema "Energie" hinzuweisen. Denn das Thema geht uns alle an.
Lange Zeit war das Hamburger Abendblatt dabei ein Sprachrohr der Atomenergie, personifiziert in dessen stellvertr. Chefredakteur Matthias Iken.
Herausragendes Beispiel dafür bleibt seine Verteidigungsschrift für die Atomkraft nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima.
Diese war dermaßen billig, dämlich und durchschaubar, daß wir damals eine entsprechende Erwiderung geschrieben hatten (leider hat sich HA bis heute nicht bei uns gemeldet ...).
Aber der Iken Kommentar war leider nur eine der Spitzen wiederkehrender Belobigungen der "guten alten fossilen/atomaren Zeit" und Ausdruck eines fast kreuzzugsartigen Gegenanschreibens in Sachen Energiewende.
Aber heute, 3 1/2 Jahre nach obigen Kommentar, scheint es in der Redaktion des HA eine Verschiebung zu geben.
Nicht von Iken, bei dem wir uns auch nach persönlichem Erleben keine Hoffnung mehr auf einsetzendes Nach- und Umdenken machen.
Aber der heutige Kommentar von Matthias Popien liest sich ganz anders ... und den Tatsachen entsprechend. Man könnte auch sagen: er wurde journalistisch verfaßt.
Schaun mer mal, wie lange jetzt noch bei der ZEIT der Herr Drieschner seine Polemiken verbreiten darf.
Denn durchaus war und ist es ein Ziel dieses blogs, wenigstens auf die dümmsten und hanebüchensten Ergüsse der Hamburger Medien, speziell des Hamburger Abendblatts, zum Thema "Energie" hinzuweisen. Denn das Thema geht uns alle an.
Lange Zeit war das Hamburger Abendblatt dabei ein Sprachrohr der Atomenergie, personifiziert in dessen stellvertr. Chefredakteur Matthias Iken.
Herausragendes Beispiel dafür bleibt seine Verteidigungsschrift für die Atomkraft nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima.
Diese war dermaßen billig, dämlich und durchschaubar, daß wir damals eine entsprechende Erwiderung geschrieben hatten (leider hat sich HA bis heute nicht bei uns gemeldet ...).
Aber der Iken Kommentar war leider nur eine der Spitzen wiederkehrender Belobigungen der "guten alten fossilen/atomaren Zeit" und Ausdruck eines fast kreuzzugsartigen Gegenanschreibens in Sachen Energiewende.
Aber heute, 3 1/2 Jahre nach obigen Kommentar, scheint es in der Redaktion des HA eine Verschiebung zu geben.
Nicht von Iken, bei dem wir uns auch nach persönlichem Erleben keine Hoffnung mehr auf einsetzendes Nach- und Umdenken machen.
Aber der heutige Kommentar von Matthias Popien liest sich ganz anders ... und den Tatsachen entsprechend. Man könnte auch sagen: er wurde journalistisch verfaßt.
Schaun mer mal, wie lange jetzt noch bei der ZEIT der Herr Drieschner seine Polemiken verbreiten darf.
Vattenfall Wasmuth macht ein Fass auf oder ...
... Getränkekisten und "besenrein" ... Vattenfall Hamburg Chef Pieter Wasmuth in seiner Lieblingseigenschaft als Märchenonkel in einem hörenswerten NDR Radiomitschnitt.
Respekt an den Moderator, der in diesem Fall die Aussagen von Wasmuth als das entlarvt hat, was sie tatsächlich sind: nichtssagendeWortFaßhülsen mit kürzester Haltwertzeit
Respekt an den Moderator, der in diesem Fall die Aussagen von Wasmuth als das entlarvt hat, was sie tatsächlich sind: nichtssagende
Montag, 18. August 2014
Aufruf zur Aktion gegen Vattenfalls Kohlestrom bei den Cyclassics am 24.8.
Bald ist wieder Gelegenheit Flagge zu zeigen gegen Vattenfalls bald in
Moorburg ans Netz gehende CO2- Schleuder, das allseits bekannte,
allerdings gar nicht so beliebte Kohlekraftwerk:
Ihr könnt am 24.8. beim von Vattenfall veranstalteten Radrennen
"Cyclassics" an einem pressewirksamen Aktionsbild mitwirken. Dort werden
Luftballons ausgegeben für eine "CO2 Wolke", als Auftakt für weitere Aktionen
in den kommenden Monaten bzw. im nächsten Jahr.
Kommt ab 14:30 h bis möglichst 15:30 h zur Mahnwache an die
Mönckebergstr. vor der Petrikirche und bringt Zeit mit bis etwa 16h.
Über die U 3 Ein- und Ausgänge der Haltestellte Rathaus erreicht ihr die
Stelle auch von der Südseite der Mönckebergstr., falls diese wegen der
Rennen nicht zu queren ist, vgl.
http://www.hamburger-untergrundbahn.de/met-hh-ra1.htm
( zweite und siebte Abbildung)
Verkehrshinweise unter
http://www.hamburg.de/cyclassics/nofl/1284368/cyclassics-verkehrshinweise/
Der Infostand an der Mahnwache beginnt schon um 13 h
Vattenfall ist angeschlagen: Die Umsätze brechen ein, in Schweden wird
der Verkauf der deutschen Sparte diskutiert, nach dem Volksentscheid
soll Vattenfall die Energienetze in Hamburg verlieren.
Das Feinstaub und Gifte spuckende Ungetüm in Moorburg ist ohne
Fernwärmeauskopplung unwirtschaftlich und wird daher evtl. nicht lange
am Netz bleiben.
Die schlechte Nachricht: Kohlestrom boomt - hauptsächlich beim
Stromexport... Darum kommt wenn ihr das schafft vorher auch in die
Lausitz zur internationalen Menschenkette gegen Braunkohle als
Energiebrennstoff am Tag davor Sa 23.8.
humanchain.org
nutzt die Bus- und Bahnangebote auch von Hamburg aus.
Es ist aussichtsreicher als je zuvor zu sagen: Es ist vorbei, Bye Bye
Vattenfall!
Gegenstrom Hamburg
gern weiterleiten
Donnerstag, 24. Juli 2014
Dreamteam: ahnungsloser Senat und dreckiges Vattenfall
Dreckige Politik meets dreckiges Unternehmen. Das wäre der Fall gewesen, wenn der Scholz deal mit Vattenfall letztes Jahr über die Bühne gegangen wäre.
Zum Glück gab es den Volksentscheid.
Zum Unglück macht der weder aus dem Senat noch aus Vattenfall Saubermänner.
Der Hamburger Senat unter Olaf Scholz hat seit dem Volksentscheid aus gekränkter Eitelkeit die Themen "Erneuerbare Energie" und "Klimaschutz" ganz einfach zum Thema "non grata" erklärt. Was sie überhaupt noch tun, passiert nur unter dem massiven Druck der Öffentlichkeit und der Initiatoren des Volksentscheids und NGOs wie des Hamburger Energietischs.
Und wie dreckig Vattenfall sein Geschäft weiterhin betreibt, zeigt eine Studie erneut auf.
Zitat:
ach ja ... Geld für den dringend nötigen Umbau des Hamburger Fernwärmesystems hätte Vattenfall auch nicht gehabt.
http://www.iwr.de/news.php?id=26740
Zitat:
Zum Glück gab es den Volksentscheid.
Zum Unglück macht der weder aus dem Senat noch aus Vattenfall Saubermänner.
Der Hamburger Senat unter Olaf Scholz hat seit dem Volksentscheid aus gekränkter Eitelkeit die Themen "Erneuerbare Energie" und "Klimaschutz" ganz einfach zum Thema "non grata" erklärt. Was sie überhaupt noch tun, passiert nur unter dem massiven Druck der Öffentlichkeit und der Initiatoren des Volksentscheids und NGOs wie des Hamburger Energietischs.
Und wie dreckig Vattenfall sein Geschäft weiterhin betreibt, zeigt eine Studie erneut auf.
Zitat:
Die deutschen Kohlekraftwerke sind die klimaschädlichsten in Europa. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Umweltverbände WWF, CAN Europe, European Environmental Office, Health and Evironment Alliance (HEAL) und Klimaallianz. Die Studie "Europe's Dirty 30" enthält die 30 Kohlekraftwerke mit dem größten CO2-Ausstoß in Europa im vergangenen Jahr. Gleich neun Kraftwerke der Rangliste finden sich in Deutschland, sogar vier der fünf größten Emittenten. Den Spitzenplatz hält dem Report zufolge das Belachatow-Kraftwerk in Polen mit einem CO2-Ausstoß von 37,18 Millionen Tonnen im vergangenen Jahr. Direkt dahinter folgen aber die Braunkohlekraftwerke Neurath und Niederaußem von RWE sowie Jänschwalde und Boxberg, die Vattenfall betreibt. Sie kamen auf einen CO2-Ausstoß zwischen 29,58 und 21,89 Millionen Tonnen 2013. Unter den Top zehn finden sich noch zwei weitere Braunkohlekraftwerke von RWE und Vattenfall mit den Anlagen in Weisweiler und Lippendorf. Das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe liegt auf Platz 12 der Rangliste. Das Steinkohlekraftwerk von Eon folgt auf Platz 17 und auch die von Großkraftwerk Mannheim betriebene Anlage schaffte es mit Platz 29 noch in die „Dirty 30“.
ach ja ... Geld für den dringend nötigen Umbau des Hamburger Fernwärmesystems hätte Vattenfall auch nicht gehabt.
http://www.iwr.de/news.php?id=26740
Zitat:
Mit Kostenreduzierungen schlechte Rahmenbedingungen bis "zu gewissem Grad" ausgleichen
"Die Vattenfall-Gruppe hat eine gute Leistung mit einer hohen Anlagenverfügbarkeit in allen Erzeugungsarten gezeigt", betont Øystein Løseth, Präsident und CEO von Vattenfall AB. "Leider bleibt die Nachfrage weiterhin gering und wir haben Überkapazitäten am Markt. Auch die Strom-Großhandelspreise fallen weiter und die CO2-Preise sind niedrig. Mit diesen Marktbedingungen haben wir seit einiger Zeit zu leben. Es ist uns gelungen, diesen Rahmenbedingungen bis zu einem gewissen Grad mit Kostenreduzierungen und einer Verringerung der Schuldenlast durch den Verkauf einiger Randaktivitäten des Konzerns zu begegnen. Wir haben unsere Effizienz und die Verfügbarkeit unserer Anlagen, insbesondere unserer schwedischen Kernkraftwerke, gesteigert und unseren Cash Flow durch Reduzierung unserer Investitionsvorhaben gestärkt. Mit unserem Programm zur Reduzierung der Kosten, das auch weiterhin verfolgt wird, sind wir auf einem guten Weg. Wir rechnen damit, dass wir zu Ende dieses Jahres im Vergleich zum Jahr 2010 rund 25 Prozent Kosten eingespart haben werden. Ich bin stolz darauf, was wir gemeinsam bei Vattenfall erreicht haben."
Toller deal, Herr Scholz, den Sie uns da fast aingebrockt hätten ...
bzw. noch hängen wir da ja drin
Sonntag, 29. Juni 2014
Gabriel mogelt bei der Bagatellgrenze, aber die Medien schalten ab
Es wird in den Medien behauptet, die EU hätte laut Bundesregierung besondere Einwände gegen das EEG. Auf was bezieht sich diese Behauptung? dieses liegt vor: http://ec.europa.eu/competition/sectors/energy/eeag_en.pdf Dort wird in Punkt 126 eine Bagatellgrenze von 500 kW angeführt. Das aktuelle EEG von Gabriel sieht hingegen 10kW oder alternativ 10.000 kWh pro Jahr vor, was bei einem BHKW zu ca. 1,15 kW führt. Eine Bagatellgrenze von 500 kW wäre ausreichend für jede Bürgerenerieanlage.
1,5 kW hingegen ist nicht einmal ausreichend für einen ordentlichen Rasenmäher.
Berichterstattung darüber? Fehlanzeige.
Donnerstag, 26. Juni 2014
Stromnetzkonzession ist in den Händen der Hamburger Politik
Was wurde vor dem Volksentscheid 2013 seitens der Hamburger Politik-Allianz aus SPD, CDU, FDP, Handelskammer usw. nicht alles gefaselt: Gerichtsprozesse, jahrelanger Stillstand, usw. usw.
Wer sich ein wenig mehr mit der Materie der Stromkonzession beschäftigt hatte, konnte bereits damals wissen:
wenn "Unser Hamburg, unser Netz" gewinnt, dann kommt die Konzession auch nach Hamburg.
So einfach kann es sein, und so einfach wurde es auch, und zwar im Laufe von knapp 6 Monaten.
Siehe dazu auch diesen Bericht.
Bemerkenswert dazu die Aussage:
Wie auch immer. Ab jetzt ist das Netz zumindest wieder in den Händen der Hamburger Politik. Aber noch lange nicht in den Händen der Hamburger Bürger. Denn seit dem Volksentscheid tut eine Allianz aus Senat, BSU, Teilen der SPD und Teilen der alten starken Wirtschaftskräfte vieles in Hamburg, um die Bürger immer noch vom Netz fernzuhalten.
So wurden zum Beispiel Gespräche mit der EnergieNetzHamburg eG über eine direkte Beteiligung am Stromnetz bisher stets verweigert. Oder auch ein offener aktiver Dialog mit dem UHUN Bündniss zumindest vermieden.
Mal schauen, was die Zukunft bringt.
Wer sich ein wenig mehr mit der Materie der Stromkonzession beschäftigt hatte, konnte bereits damals wissen:
wenn "Unser Hamburg, unser Netz" gewinnt, dann kommt die Konzession auch nach Hamburg.
So einfach kann es sein, und so einfach wurde es auch, und zwar im Laufe von knapp 6 Monaten.
Siehe dazu auch diesen Bericht.
Bemerkenswert dazu die Aussage:
Das Hamburger Stromnetz sei relativ alt, so Heine.Das klang seitens Vattenfall und SPD Chef und Bürgermeister Scholz bisher noch anders.
Wie auch immer. Ab jetzt ist das Netz zumindest wieder in den Händen der Hamburger Politik. Aber noch lange nicht in den Händen der Hamburger Bürger. Denn seit dem Volksentscheid tut eine Allianz aus Senat, BSU, Teilen der SPD und Teilen der alten starken Wirtschaftskräfte vieles in Hamburg, um die Bürger immer noch vom Netz fernzuhalten.
So wurden zum Beispiel Gespräche mit der EnergieNetzHamburg eG über eine direkte Beteiligung am Stromnetz bisher stets verweigert. Oder auch ein offener aktiver Dialog mit dem UHUN Bündniss zumindest vermieden.
Mal schauen, was die Zukunft bringt.
Dienstag, 3. Juni 2014
Ein Lichtblick in braunen Zeiten ...
Dieser Kommentar ist in unseren Augen wirklich lesenswert.
Keine Ahnung, seit wann der rbb diese Art von Berichterstattung betreibt. Wir hoffen, sie bleiben jetzt dabei. Und freuen uns. Denn ehrliche Berichterstattung wärt am längsten.
Nicht freuen tun wir uns über den zugrundeliegenden Beschluß, der heute in Brandenburg gefaßt wurde. Mehr lesenswerte Infos dazu auch unter:
Mit Vattenfall stecken einzelne LINKEN Politiker also unter der braunen Kuscheldecke zusammen mit der SPD. Widerlich.
Ihr Rückgrat haben diese Politiker also bereits verloren. Aber den Rückhalt der Bevölkerung werden sie auch noch verlieren. Und das ist gut so.
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