Mittwoch, 30. März 2011

Gedankenspielerei

Hamburg, Stadtteil Altona, Herbst 2011
Nein, er würde sich nicht in die Rolle desjenigen drängen lassen, der ohne Rücksicht auf Bürger und Umwelt ein milliardenschweres Bauprojekt über Jahre hinweg durchzieht. Er weiß, dass es nicht sinnvoll ist, wenn Bagger und Planierraupen auf Dauer nur dank eines massiven Polizeiaufgebots arbeiten können. Deshalb beriet er sich gleich am Montagmorgen mit dem gesamten Vorstand des Staatskonzerns. Und alle waren sich einig: Es darf nicht wieder von vorne losgehen mit dem Ärger. Kurz: Vattenfall will keinen Krawall mehr.
So könnte es ausschauen, sollte Vattenfall seine Pläne zur Moorburgtrasse gegen die Vernunft und gegen die Anwohner im Herbst 2011 genauso wie im Winter 2009 durchsetzen will.

Klingt realistisch? Ja.

Jetzt und hier ist es jedoch kein schwedischer Staatskonzern, sondern ein deutscher, und es geht es in dem Text der SZ online um Stuttgart21.

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