Mittwoch, 26. September 2012

SPD & Vattenfall: Roter Filz 2.0

Dirk Seifert wirft in seinem Beitrag "Vattenfall und Party-Lobbyismus – Wie kaufe ich mir Politik?" ein gleißendes Schlaglicht auf die unselige Vermischung zwischen Hamburger SPD Senat und Vattenfall am Beispiel der diesjährigen Hamburger "Vattenfall Business Media Night".
Sozial?
Demokratie?
Nicht mit der SPD Hamburg. Roter Filz pur und Grinsen in die Kameras. Glauben Sie nicht? Hier der Beweis ....

Gegen unsere Kronleuchter von der SPD ist sogar "Mr. Sponsoring-Wulf" nur ein kleines Licht ....

Einziger Lichtblick: Die Proteste gegen diese Veranstaltung in den letzten 3 Jahren haben Vattenfall offensichtlich dazu bewogen, die Veranstaltung so geheim wie möglich zu halten. Öffentlichkeitsarbeit ohne Öffentlichkeit ... Vattenfall, you made my day.

Mittwoch, 19. September 2012

Vattenfalls Köder in Berlin

Der Berliner Tagesspiegel berichtet über einen Vattenfall Festakt in Berlin und darüber, das Vattenfall der Berliner Politik, namentlich Wowereit, den gleichen Deal wie in HH anbieten möchte.
Zitat: Hatakka erinnerte daran, dass man sich damals bewusst für Berlin als Sitz der Zentrale entschieden habe. Sein Unternehmen habe in der Zeit 5,4 Milliarden Euro in Deutschland erwirtschaftet, zugleich aber 10,5 Milliarden Euro investiert. „Das haben wir nicht getan, weil wir nicht rechnen können oder schlechte Geschäftsleute sind, sondern weil wir an diesen Standort glauben“, sagte er. Zudem habe Vattenfall in der Zeit fast 800 Millionen Euro an Steuern „gerne überwiesen“. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sagte in seiner Rede, er glaube nicht alle Zahlen, die auf Feierstunden gesagt werden, dankte dem Unternehmen aber für sein Engagement.“

Ein solcher Satz von Hamburgs SPD Bürgermeister Scholz zu Vattenfall? Undenkbar. In anderen Arbeitsbereichen mag Scholz solide Arbeit leisten, das kann ich nicht beurteilen. Aber im Bereich der Hamburger Energieversorgung übernimmt er seit seinem Amtsantritt ungeprüft alle Aussagen und Zahlen, die Vattenfall ihm hinhält. Kritisches hinterfragen? Fehlanzeige. Und die SPD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft nickt es ab. Zwar mit großem Grummeln, aber keiner möchte König Scholz auf die Schleppe treten.
Hören auf unabhängige Expertenmeinungen? Fehlanzeige. Die hatten nämlich unisono in den Experten-Anhörungen zu den von Scholz initiierten 25,1% Verträgen mit Vattenfall allesamt die Verträge als schlecht ausgearbeitet und zum Nachteil Hamburgs beurteilt. Läßt sich alles in den Protokollen nachlesen. Aber das zuzugeben hätte für Scholz bedeutet, eigene Fehlbarkeit zuzugestehen. Also Augen zu und durch.
Seid gewarnt, Berliner, wenn Euch jetzt Vattenfall verräterische Angebote macht. Die stehen mit dem Rücken zur Wand. Zurecht. Als Konzern, der gleich in zwei Klagen Deutschland wegen der Energiewende verklagt, nachdem sie Deutschland jahrelang mit dem mangelhaften Betrieb ihrer Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel bedroht haben. Nachdem sie sowohl in Berlin und Hamburg Kohlekraftwerke gegen die Bevölkerung bauen wollten (und es in HH leider geschafft haben, siehe KoKW Moorburg). Mit denen also soll mensch die Energiewende gestalten können?
Die Antwort liegt auf dem Tisch. Und wird in Hamburg spätestens im September 2013 der Volksentscheid zur Rekommunalisierung der Netze geben. Verlierer in Hamburg ist jetzt schon die SPD. Wenn die in HH jetzt davon spricht, Vertreter der „kleinen Leute“ oder ArbeiterInnen zu sein, ernten die Gelächter. Auch zurecht. Wer sich zu den Großkonzernen ins Bett legt, kann nicht erwarten, als Anwalt der Bevölkerung anerkannt zu werden.
Wenn die SPD das in Berlin auch so machen möchte. Bitte. Eure Wahl.

Montag, 17. September 2012

Kiel ein Vorbild für den Konflikt in Wedel?


Dezentral statt Groß-Kraftwerk:
Kiel ein Vorbild für den Konflikt in Wedel?


Informationsveranstaltung
der BI „Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel“


Datum: Mittwoch, 26.9, 19 Uhr

Ort: Aula der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule Wedel
Tinsdaler Weg 44, 22880 Wedel
Anfahrt: http://www.regionalschule-wedel.de/anfahrt.php

eingeladen sind:
BürgerInnen aus Wedel und Hamburg (insbesondere Altona, Rissen, Blankenese als direkt Betroffene);
Politiker, Presse; die Veranstaltung ist öffentlich

Hintergrund:
Anlässlich der Frage, welchen konkreten Nutzen das neue fossile GuD (Gas- und Dampfturbinen Kraftwerk) als Mega-Kraftwerk am Standort Wedel für die Energiewende hat oder nicht hat, möchte die BI „Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel“ zu einem Informationsabend am Mittwoch, den 26.9. um 19.00 Uhr, in der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule Wedel herzlich einladen.

Gäste sind u.a. Willi Voigt, ehem. Energiestaatssekretär des Landes Schleswig-Holstein und aktuelles Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke Kiel, Ulrich Hühn, "BI für umweltfreundliche Energieerzeugung in Kiel und Umgebung - Kein Kohlekraftwerk in Kiel" und Hans Schäfers, Dozent an der HAW Hamburg und maßgeblich am Forschungsprojekt „Smart Power Hamburg“ beteiligt.

Der Wedeler Bürgerinitiative „Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel“ geht es darum, das von Vattenfall als alternativlos dargestellte Konzept eines neuen fossilen Groß-Kraftwerks mit bis zu 1440 MW kumulierter Feuerungsleistung am Standort Wedel hinsichtlich möglicher Alternativen zu überprüfen.

Kiel ein Vorbild für Wedel und Hamburg?
Am 24.9. wird der Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel über ein neues Fernwärme-Konzept für die Stadt Kiel entscheiden. Lange planten die Stadtwerke eine Lösung mit einem zentralen Großkraft-werk, zuerst als Kohle-, dann als GuD-Kraftwerk, ähnlich wie jetzt in Wedel. Nach gründlicher Prüfung des Vorhabens wurde jedoch eine weitere Variante u.a. mit bis zu 20 BHKW Modulen á 10 MW Leistung und einer dezentralen Verteilung entwickelt. Diese Variante wird von einem breiten Bündnis aus Stadtwerken, Politik, Umweltverbänden und BürgerInnen getragen. Willi Voigt und Ulrich Hühn werden über die Hintergründe der Entscheidungsfindung berichten.

Das Forschungsprojekt „SMART POWER HAMBURG“ wird im Zuge des Förderprogramms "EnEff:Wärme" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Vor allem die größtmögliche Integration von Erneuerbaren Energien in die effiziente Versorgung von Städten liegt SMART POWER HAMBURG am Herzen. In dem Projekt werden auch die Potentiale des bestehenden Fernwärmenetzes in Hamburg für eine dezentrale Versorgung untersucht. Hans Schäfers wird einen Einblick geben, ob die „Kieler Lösung“ auch für das Hamburger Fernwärmenetz denkbar ist.

Die Veranstaltung ist öffentlich

Eingeladen sind neben den Wedeler und Hamburger BürgerInnen auch die Politiker aus dem Rat der Stadt Wedel und aus der Hamburger Bürgerschaft, um sich anhand unabhängiger Experten eine Meinung über das von Vattenfall geplante Vorhaben bilden zu können.
Die BI wünscht sich eine rege Beteiligung und offene Diskussion.

Donnerstag, 13. September 2012

Vattenfall: ... ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

Zwei mal drei macht vier,
widewidewitt und drei macht neune,
ich mach mir die Welt,
widewide wie sie mir gefällt

Warum wir heute an dieses Lied denken?

Weil wir nach Berlin schauen:
Dort berichten die Zeitungen aktuell, daß Vattenfall bei allen geplanten Kraftwerksbauten in starken Verzug geraten ist.
Zitat aus der Berliner Morgenpost:
Der Energieversorger Vattenfall wird seine neuen Kraftwerke in Berlin erheblich später in Betrieb nehmen als bisher zugesagt. Anstatt 2016 werden die drei neuen mit Gas und Biomasse befeuerten Anlagen in Lichterfelde, Marzahn und Lichtenberg erst 2020 fertig sein, bestätigte ein Vattenfall-Sprecher. Berlins Energieversorgung hängt deshalb länger an der Braunkohle als bisher eingeräumt.

Speziell bei einem großen GuD-Vorhaben in Berlin ist Vattenfall im Verzug. Zitat:
Bis 2015 sollte das Heizkraftwerk Lichterfelde aus dem Jahr 1970 durch ein modernes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk ersetzt werden. [...] Im Laufe der Planung hat Vattenfall den Zeitplan jedoch erheblich verändert. In Lichterfelde musste eine Ausschreibung wiederholt werden, sagte ein Unternehmenssprecher zur Begründung. Der Heißwassererzeuger werde nun 2014, das eigentliche Heizkraftwerk erst 2016, ein Jahr später als zugesagt, fertig.

Im Laufe der Planungen hat Vattenfall den Zeitplan erheblich verändert ... nett.
Das schafft Vertrauen für die Planungen von Vattenfall für das Mega-Kraftwerk in Wedel. Besonders vor dem Hintergrund, das Vattenfall seine "Planungen" für den Standort Wedel, nämlich das KoKW Wedel ersatzlos zu streichen, ja auch schon mal im Laufe der Zeit "leicht" verändert hat ...

Nur mal gedanklich durchgespielt:
Vattenfall schafft den Zeitplan für sein GuD nicht (was sehr wahrscheinlich ist). Dann muß nach Vattenfalls Aussage das alte KoKW länger laufen, dafür aber mit sehr viel Geld nachgerüstet werden. Und ist dann die Versuchung nicht groß, selbst wenn dann irgendwann das GuD fertig ist, das modernisierte KoKW für die Fernwärme weiterzubetreiben? Nicht schlimm und nicht lange .... halt nur so 1,2 Jährchen? Und das GuD liefert in der Zeit schon mal Strom, so nebenbei ... denn für die Stromlieferung ist es mit seiner Dimension ja auch primär ausgelegt.
Ach ja, es soll da eine Vereinbarung geben, in der sich Vattenfall verpflichtet, das KoKW abzuschalten, wenn das GuD betriebsbereit ist.
Sorry ... Planungen und der Markt können sich halt ändern, denn was sagt Vattenfall im Tagesspiegel als Begründung für die Verschiebungen in Berlin:
"Der Energiekonzern Vattenfall Europe will die vor knapp drei Jahren mit dem Land Berlin geschlossene Klimaschutzvereinbarung den heutigen Marktbedingungen anpassen."


 da summen wir doch einfach im Takt:
hej, Pippi Langstrumpf Vattenfall,
die macht, was ihr gefällt

Montag, 10. September 2012

Die Kanzlerin kann`s nicht

... oder gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.

Als stop-greenwashing bereits das erste Mal hörte, daß Kanzleramt bezöge nun Ökostrom von Vattenfall, da zuckten wir schon zusammen.

Und warum das so war, haben nun die Klimaretter sauber nachrecherchiert.

Freitag, 24. August 2012

Macht Habeck den Röttgen aus SH?

Große Worte, wenig Taten. Das hatten wir doch alle schon einmal zum Thema Energiewende. Es ist bedauerlich, daß sich offensichtlich der erste amtliche „Energiewende“ Minister Deutschlands, Herr Habeck von den Grünen SH, in die unselige Tradition des gescheiterten NRW Zöglings Herr Röttgen von den Schwarzen aus NRW stellt. In der Theorie scheint die beiden nicht viel zu verbinden, in der Praxis leider schon. Und ich muß kein Prophet sein, um zu behaupten: wenn Herr Habeck so weitermacht wie bisher, wird auch er scheitern. Denn er wird nicht die Unterstützung derjenigen BürgerInnen bekommen, die tatsächlich die Energiewende vorantreiben wollen und die er zwar mit Worten umgarnt, aber gleichzeitig von hinten in den Allerwertesten tritt.

Ja, das sind harte Worte. Aber so ist das nun mal, wenn man als engagierter Liebhaber der Energiewende mal wieder von einem derjenigen Politiker enttäuscht wird, die
a) sich laut Papier genau um das kümmern sollen, was wichtig ist, nämlich die Energiewende
b) eigentlich „grün“ sein sollten, aber dann höchstes „grün gefärbt“ sind.

Greenwashing halt … in der besten Tradition von RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall.

Was ist eigentlich passiert?

Herr Habeck hat eine Regierungserklärung zum Thema Energiewende abgegeben. So weit, so unwichtig. Denn die Wahrheit liegt bekanntlich nicht im Parlament, sondern im Land. Aber wenn hier einer wie Habeck die ganz große rhetorische Keule schwingt und dann sich selber im entscheidenden Augenblick auf den Kopf haut … das ist dann schon mal einen Beitrag wert.
Und den habe ich in Form eines offenen Briefes an Herrn Habeck geschrieben:


Guten Tag Herr Habeck,

leider muß ich Ihnen mitteilen, daß sich bei vielen Menschen, die sich seit Jahren in Hamburg und Schleswig Holstein für die Energiewende einsetzen, heute eine große Enttäuschung breitmachen wird.
Denn Sie sind leider (noch) nicht die Stimme, die wir uns für die Energiewende erhoffen. Zu sehr sind Sie anscheinend persönlich noch dem gleichem alten Denken verhaftet. Aber vor allem lassen Sie Ihren eigenen Worten keine Taten folgen.
Ich gebe Ihnen kurze Beispiele aus Ihrer heutigen Rede. Sie sagen:
Aber die Energiewende ist mehr. Die Energiewende ist ein Paradigmenwechsel, sie bezieht den Wärme- und den Verkehrssektor mit ein, alle Wirtschaftsbranchen, die Art wie wir bauen, wie wir leben und Güter transportieren.
Ja, das ist richtig.
Unsere Erneuerbaren sind nicht das Problem, sie sind die Lösung.

Auch ein schöner Satz.
Zweitens trägt die Energiewende dazu bei, uns von teurer werdenden Energieimporten unabhängig zu machen. Sie dient deshalb der Versorgungssicherheit und letztlich auch der Preisstabilität.
Denn eins ist klar: Die Preise für Öl, Gas und Kohle werden ansteigen, die Erzeugungskosten für Wind- und Sonnenstrom werden sinken. Wer auf fossile Brennstoffe statt auf Erneuerbare setzt, setzt auf die Vergangenheit.
Respekt, jetzt machen Sie Dampf. Denn genau so ist es.

Und trotz dieser Gewinne wollen die „Großen Vier“ einen zweistelligen Milliarden-Betrag als Entschädigung für den vorzeitigen Atomausstieg. All das zeigt: Wir haben noch immer keinen funktionierenden Strommarkt in Deutschland. Wir haben am Strommarkt Verhältnisse wie an den Tankstellen. 
 
Und Sie nennen die Verantwortlichen beim Namen. 

Die Erneuerbaren zwingen dem Gesamtsystem eine neue Logik auf. Sie haben Vorrang, fossile Kraftwerke sind nachrangig. Letztere stellen dann nur noch Reserve- und Ausgleichskapazitäten, die schnell und flexibel zur Verfügung stehen müssen. 
 
Das ist eine klare Ansage.
Aber dann kommt er, Ihr ganz persönlicher Rohrkrepierer, und alles ist beim alten:
Deshalb ist es folgerichtig, dass diese Landesregierung gegen das Kohlekraftwerk Brunsbüttel war, aber für das Gaskraftwerk in Wedel ist, zumal dies anschlussfähig für Windwasserstoff oder Windmethan sein wird.

Den Bogen, Herr Habeck, von all den schönen und richtigen Worten vorher, von der Kritik an Vattenfall, vom neuen Denken, vom Ausbau der Erneuerbaren, Paradigmenwechsel etc … den Bogen zu der Aussage: schön, daß Vattenfall jetzt ein neues fossiles Großkraftwerk baut … diesen Bogen, lassen Sie es mich polemisch sagen, kriegt so wunderschön nur ein Politiker hin.
Wo ist er denn hier, der Paradigmenwechsel?
Wo sind denn hier: die Erneuerbaren als Lösung?
Und wo ist es denn, das „faire, transparente und offene Verfahren“ , von dem Sie ein paar Zeilen weiter in Bezug auf die Trassenplanungen sprechen? Gilt das nicht auch für die Planungen eines Großkraftwerks?
Und eigentlich nur am Rande wichtig:
Windmethan … Herr Habeck, ich persönlich bin hier in HH in einem Projekt involviert, daß sich als mögliches KwK-Kraftwerk in Bürgerhand sehr intensiv mit Power-to-Gas beschäftigt. Und die Aussage vieler (ich sage nicht aller) Experten ist: für Großkraftwerke vielleicht in 20 Jahren interessant … und dann sollte aber das Kraftwerk bei den Windparks stehen. Wo sind die in Wedel?
Herr Habeck, Sie setzen hier Vattenfall eine grüne Krone auf für ein Projekt, das alles andere als grün ist.
Ich habe eine Bitte an Sie: Sie sagen, Sie nehmen die Bürger ernst. Dann kommen Sie nach Wedel und nach Hamburg und erklären Sie uns die Notwendigkeit, dieses 1400 MW Gaskraftwerk am Rande von Wedel zu bauen (das, wie Vattenfall öffentlich sagt und wie Sie ja sicherlich auch wissen, ganzjährig laufen wird und nicht als Ausgleichs- bzw. Reservekapazität).
Die Einladung meine ich ernst und nicht polemisch. Mich interessiert Ihre Meinung und Ihre Fakten speziell über das GuD Wedel, das hoffentlich letzte fossile Groß-Kraftwerk in SH, und wie dieses die Energiewende in SH und in Deutschland voranbringt. Vielleicht wissen Sie Dinge über das KW, die wir nicht wissen. Denn Vattenfall sagt uns nichts. Zumindest nichts, was sich mit der Energiewende zusammenbringen läßt.
Der Hinweis sei aber auch gesagt: die Wärmeversorgung Hamburgs macht es nicht notwendig. Wir engagierte und informierte BürgerInnen in HH haben uns die letzten 3 Jahre im Widerstand gegen die Moorburgtrasse sehr intensiv mit der Fernwärme in HH beschäftigt und wissen sehr wohl um die möglichen Alternativen, die machbar sind. Die jedoch auch in der Tat einen Paragdigmenwechsel erfordern.
Aber den möchten Sie ja anscheinend doch genauso wie wir BürgerInnen.
Erklären Sie uns dann bitte, warum wir anscheinend zwar die gleiche Sprache sprechen, aber nicht das gleiche meinen.
Es grüßt Sie aus Hamburg und Wedel

Mirco Beisheim

Montag, 30. Juli 2012

Vattenfall fragt, stop-greenwashing antwortet zum GuD Wedel

Dies  ist eine Replik auf die Frage "Worum geht`s" in WELT ONLINE von Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG für Hamburg und Norddeutschland.


Hallo Herr Wasmuth,

wenn Sie so nett fragen: „Worum geht`s?"
Dann sage ich Ihnen doch gerne, worum es geht. 

Sie schreiben:
Um den Neubau ebendieser besonders effizienten Kraftwerke, die gleichzeitig Strom und Wärme produzieren, zu fördern, wurde erst vor wenigen Wochen die Vergütung für Wärmelieferungen aus GuD-Anlagen erhöht. Das macht auch den Neubau in Wedel wirtschaftlich.

Das klingt das für Eingeweihte nach einem Witz, aber leider einem schlechten.
Denn es gab ja seinerzeit bereits viele sachkundige Stimmen, die Vattenfall zum Bau eines GuD statt des KoKW Moorburg rieten. Aber im Hause Vattenfall wußte man es besser. Nicht nur, daß sich die Entscheidung für Vattenfall jetzt sowohl vom Bau (statt geplanter 1,7 werden es ca. 3 Milliarden Euro Baukosten) als auch von den Betriebs- bzw. schwindenden Erlösen zum Desaster ausweitet. Nein, Vattenfall hatte auch mit dem Bau angefangen, ohne sich auf legalem Wege eine Baugenehmigung für sog. Moorburgtrasse zu besorgen. Denn das Oberverwaltungsgericht hat Ihre ungesetzlichen Trassen-Pläne vor 2 Jahren entsprechend vom Tisch gefegt.
Heulen Sie jetzt also bitte nicht herum, Herr Wasmuth, daß Sie jetzt noch ein KW brauchen.
Auch grundsätzlich entspricht Ihr Beitrag entspricht nicht annähernd Ihrem sonstigen narrativen Niveau. Sind Sie zur Zeit vielleicht etwas dünnhäutig? Liegt es an der "Rechnung" für das GuD in Wedel, die Sie ohne die WedelerInnen gemacht haben? Also die Menschen, die Sie auch jetzt noch nicht sich trauen anzusprechen? Wo waren Sie denn letzten Donnerstag abend, als Sie, Herr Wasmuth, Ihre Untergebenen nach Wedel schickten anstatt selbst den Menschen dort in die Augen zu schauen? Die Menschen, die Sie vor Ihrer Entscheidung „pro KW-Standort direkt am Wohngebiet“ überhaupt nicht gefragt haben, ob sie ein Teil der schönen grünen Vattenfall Werbewelt sein wollen?
Anscheinend wollen die WedelerInnen es nicht, wie Sie panisch bemerken. Und das aus gutenGründen. Denn es gibt viele gute Gründe, die gegen genau das vonVattenfall geplante 1000 MW Großkraftwerk am Standort Wedelsprechen. Herr Braasch hatte noch nicht mal alle aufgezählt.

Ihre persönliche Replik an Herrn Braasch, Herr Wasmuth, liest sich nett, hat aber keine Substanz. Hätte sie es, würden Sie nämlich in die Öffentlichkeit gehen und sich trauen, mit uns Hamburgern über Ihre Entscheidung zu diskutieren. Den Schneid haben Sie aber nicht, wie auch am vergangenen Donnerstag von Ihren eigenen Leuten offenbart wurde. Traurig.
Aber schön ist, daß Menschen wie Sie nicht mehr alleine in diesem Land über Großprojekte wie einen KW-Bau allein aus finanziellen Gründen (wie hieß es doch am Donnerstag in Wedel: der Einfachheit halber) direkt an einem Wohngebiet entscheiden. Die BürgerInnen und auch noch der Rest an unabhängigen Politikern (die es zwar in der SPD Hamburg nicht mehr gibt, jedoch in Wedel) machen Ihnen nämlich einen Strich durch Ihre Rechnung, die Sie auf Kosten von uns allen aufgemacht haben.

Darum geht es.

Schönen Gruß

Mirco Beisheim

Mittwoch, 25. Juli 2012

Das neue fossile Vattenfall Kraftwerk in SH - gut für die Energiewende?


Hamburg, den 24.07.2012
Wie inzwischen allgemein bekannt ist, plant in Wedel/SH die „Vattenfall Wärme Hamburg GmbH“ mit Sitz in Hamburg den Bau eines neuen fossilen Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerks (GuD) mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). An der GmbH sind Vattenfall zu 74,9% und die Stadt Hamburg zu 25,1% beteiligt.

Vorausgegangen sei laut Aussage der beiden Gesellschafter ein intensiver Entscheidungsprozeß zwischen den Standorten Wedel und Stellingen für das neue Großkraftwerk.

Als Argumente für den Neubau werden von den Gesellschaftern sowohl die Schlagwörter Energiewende, Klimaschutz und der Fernwärmebedarf der Stadt Hamburg angeführt als auch der Ersatz des bisherigen KoKW Wedel durch das neue Erdgas-KW. Für die Standortentscheidung werden primär Gründe einer erhofften Gewinnmaximierung genannt. Zitat der Hamburger Senatorin Jutta Blankau: „Wir haben die Standortfrage vor allem nach der Wirtschaftlichkeit entschieden.“

Weitere Einzelheiten des Projektes bzw. der Entscheidungsfindung sind bisher in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Außerdem haben es die Entscheidungsträger der„Vattenfall Wärme Hamburg GmbH“ versäumt, sowohl die Bevölkerung als auch die Volksvertreter beider Städte in der Bürgerschaft (Hamburg) bzw. Stadtrat (Wedel) in die Phase der Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Dies ist mindestens bedauerlich und schnellstmöglich zu korrigieren, denn betroffen sind beide Städte: die WedelerInnen als direkt von den künftigen Emissionen des neuen Kraftwerks (KW) Betroffene als auch die HamburgerInnen, die als Fernwärmenutzer als Begründung für das neue KW genannt werden und außerdem als SteuerzahlerInnen per indirekter 25,1% Beteiligung sowohl für ein Viertel der Investitionssumme als auch das künftige Betriebsrisiko haften.

Dabei werfen die bisher bekannt gewordenen Schlagwörter „Energiewende“, „Innovation“, Klimaschutz“ und „Fernwärmeversorgung Hamburg“ ohne bisher veröffentlichte Hintergrundinformationen die Frage auf, ob sich damit der Neubau eines fossilen Großkraftwerks mit den bisher veröffentlichten Leistungsdaten am Standort Wedel tatsächlich rechtfertigen läßt.

In diesem Artikel
analysiert der Autor im Rahmen der öffentlich zugänglichen Informationen den Entscheidungsweg und die Hintergründe und arbeitet Fragen heraus, die der Beantwortung bedürfen. 

 

Freitag, 20. Juli 2012

Das Gespenst der steigenden Energiekosten

Nick Reimer schreibt auf "der Freitag" einen lesenswerten Artikel über die Schlagzeilen der vergangenen Woche, welche die Herren Altmaier und Rösler produziert haben.

Es lebe die Umverteilung!

Dienstag, 17. Juli 2012

ACAB – und täglich grüßt das Strafverfahren

Folgender Bericht, bei dem es um ein Strafverfahren in Zusammenhang mit den Vattenfall Cyclassics 2011 geht, erreichte uns:
Man sollte meinen, mehrere glasklare Freisprüche und Verfahrenseinstellungen mit deutlichen Bezügen auf Verfassungsgerichtsurteile müssten reichen, damit die Gerichte es endlich mal sein lassen, aus der Buchstabenkombination ACAB eine eindeutige Beleidigung zu machen. Aber wo der Strafwahn im Vordergrund steht, geht eben doch alles.
Im Sommer 2010 versuchen zwei Kletter-Aktivist_innen mit Transparenten in Bäumen gegen die Vattenfall-Cyclassics zu protestieren. Beteiligungen an den AKW Krümmel, Brunsbüttel und Brokdorf sowie der Bau des Kohlekraftwerks in Moorburg und die Zerstörung der Lausitz für Braunkohletagebau sind Grund genug, Vattenfall als Sponsor des Radrennens auf's Dach zu steigen. Wegen technischer Probleme klappt die Kletteraktion nicht, die Aktivist_innen verlassen die Bäume und werden äußerst unsanft von der Polizei empfangen. Statt die beiden nur wegzuschicken und ihnen Platzverweise zu erteilen, werden sie kurzerhand mitgenommen, getreten, gedemütigt, verletzt und für mehrere Stunden in fensterlose Zellen beim PK 14 in Unterbindungsgewahrsam gesteckt.
Bei der Entlassung unterschrieb eine der zwei Personen das Rückgabeformular für die Entgegennahme der beschlagnahmten Gegenstände mit einer Buchstabenkombination, die von einer Polizistin als „ACAB“ entziffert wurde. Während dieser Vorgang im ersten Polizeibericht noch keinerlei Erwähnung findet, so fühlt sich die Beamtin einige Zeit später dann doch von den Buchstaben auf dem Zettel in ihrer Ehre verletzt und erstattet Anzeige wegen Beleidigung. Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht sind sich gewohnt einig und es ergeht ein Strafbefehl. Der Beschuldigte legt Einspruch ein und es kommt vor dem Amtsgericht Hamburg zum Prozess. Wegen Krankheit kann der Angeklagte zum angesetzten Fortsetzungstermin nicht erscheinen, das Gericht verurteilt ihn trotz vor Verhandlungsbeginn eingereichtem Attest in Abwesenheit zu 50 Tagessätzen. Der Angeklagte wehrt sich dagegen, all seine Beschwerden werden abgewiesen, es bleibt nur die Berufung. Die Staatsanwaltschaft geht ebenfalls in Berufung und begründet dies damit, 50 Tagessätze seien eine zu niedrige Strafe, der Angeklagte sei staatsfeindlich und deswegen müsse er zu 100 Tagessätzen verurteilt werden.
Es kommt zur Berufungsverhandlung, wieder ist die Polizistin als Zeugin geladen. Sie ist sichtlich nervös, ruft im Vorfeld beim Gericht an, bittet darum, auf dem Mitarbeiterparklatz parken zu dürfen und bekommt Geleitschutz zum Saal. Sie leidet unter Burn-out, ist arbeitsunfähig geschrieben und schildert, dass das ganze Geschehen sie sehr belaste. In der erstinstanzlichen Verhandlung habe es vor dem Gericht mehrere maskierte Menschen gegeben, die sie erneut beleidigt hätten und ihr nachgerufen hätten.
Rückblick: Bei der amtsgerichtlichen Verhandlung hatte eine einzelne Person vor dem Gericht gestanden und mit einem Schild „Occupy ACAB – All cops are beautiful“ dafür geworben, sich die Deutungshoheit über das Akronym ACAB anzueignen (http://www.youtube.com/watch?v=88n3IRiCM8E).
Die Verteidigung führt aus, dass zu einer Beleidigung gehört, sich persönlich angesprochen und in der Ehre verletzt gefühlt zu haben. Erst jetzt und auf explizite Nachfrage des Richters bejaht die Zeugin Komp sehr einsilbig („ja“, „ja, klar“), sich persönlich angesprochen und in ihrer Ehre verletzt gefühlt zu haben. Nähere Ausführungen dazu kann sie nicht machen, weitere Fragen der Verteidigung werden verboten. Nichtsdestotrotz hält das Gericht die Angaben der Zeugin für glaubwürdig, will die Beweisaufnahme schließen. Die zuvor durchgesetzte Laienverteidigerin (http://laienverteidigung.de.vu/) kritisiert die Ungleichbehandlung von Polizeizeug_innen vor Gericht und zweifelt die Glaubwürdigkeit der Zeugin an. Zahlreiche Beweisanträge verhindern die vorzeitige Beendigung der Beweisaufnahme, der Prozess wird wieder unterbrochen. Man wolle ja schließlich „nichts über's Knie brechen“ erklärt Richter Dr. Halbach sein Verhalten. Und noch etwas räumt er (sogar protokollfest) ein: Die Deutung „Acht Cola, Acht Bier“ sei ihm durchaus bekannt.
Juristisch ist dieser Fall keineswegs eindeutig, Streitpunkte sind neben der Deutung von ACAB auch die Frage, ob sich eine konkrete Beamtin (mit der der Angeklagte zu keinem Zeitpunkt persönlich zu tun hatte) überhaupt von „all cops“ angesprochen fühlen kann. Immerhin beschreibt „all cops“ ein unüberschaubar großes und nicht klar abgrenzbares Kollektiv (ist also vergleichbar mit „Soldaten sind Mörder“). Außerdem wurde dem Angeklagten das Formular aus der Hand gerissen, eine Beleidigung muss allerdings mit Willen des Täters zur Kenntnis des Beleidigten oder eines Dritten gelangen. Und nicht zuletzt bleiben die Misshandlungen des Angeklagten (mit blutigen Wunden als Folge), weswegen es als durchaus sozialadäquat angesehen werden kann, die Polizeibeamt_innen sehr deutlich zu beschimpfen. Es bleibt abzuwarten, ob sich das Gericht auch nur minimal für irgendeines dieser Argumente interessiert, wer sich das Theaterstück ansehen will, ist herzlich willkommen.
Fortsetzungstermin ist der 2. August, 10:30 Uhr, Landgericht Hamburg, Eintritt frei, Einlasskontrollen inklusive

Freitag, 13. Juli 2012

CCS: Scholz hört nicht die Signale

Unser erster und einziger BM Scholz ist ein glühender Verfechter von Vattenfall ... und damit auch der CCS-Technologie (sprich: CO2 Abscheidung und Verpressung), einem der grünsten Deckmäntelchen, die Vattenfall versucht um sich zu binden. Außer dem SPD Senat haben jedoch schon viele Menschen (selbst Politiker) in diesem Lande entdeckt, was für ein Rohrkrepierer CCS ist. Deshalb weht Vattenfall sein CCS-Mäntelchen mächtig um die Ohren. Hamburg gehörte aber natürlich zu den Ländern, die Ende Juni im Bundestag für Vattenfall für die Erprobung von CCS stimmten.
Jetzt hat ein Hamburger Energieexperte eine neue Studie dazu veröffentlicht. Leider unwahrscheinlich, daß sie von Kohlaf Scholz zur Kenntnis genommen wird.

Der nachfolgende Artikel stammt aus dem Rundbrief der
GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus

www.lausitzer-braunkohle.de/
 
Weltweite Analyse zeigt: CCS bei Kohlekraftwerken hat keine ZukunftHamburg/Beeskow, 12.07.2012. Der Hamburger Energieexperte Jeffrey H. Michel hat über Monate weltweite Veröffentlichungen zur CO2-Abscheidung an Kohlekraftwerken analysiert und kommt zu einem vernichtenden Ergebnis: CCS wird entweder nicht zur Anwendung kommen oder den Klimawandel sogar verschärfen.
Michel konstatiert eine globale Tendenz dahin, dass die CCS-Projekte statt dem Klimaschutz vor allem einer gesteigerten Öl- und Gasförderung dienen sollen. „Die zusätzlich gewonnenen Brennstoffe emittieren jedoch bei der anschließenden Verbrennung mehr CO2, als durch gespeichertes Kohlendioxid vermieden wird. Diese CCS-Anwendung läuft deshalb dem globalen Klimaschutz zuwider.“ heißt es in der Studie „CO2-reduzierte Stromerzeugung in Kohlekraftwerken“, die heute in deutscher Übersetzung im Internet veröffentlicht wird.
Der Energieexperte stellt darin eine Reihe von Problemen der CCS-Technologie dar, die bisher nahezu kein öffentliches Interesse gefunden haben, darunter der stark erhöhte Verbrauch von Wasser im Kraftwerksprozess. „Begrenzte Wasserressourcen stehen häufig der zusätzlichen Kühlleistung entgegen, die zur CO2-Abscheidung und - Verdichtung vor der Einleitung in unterirdische Lagerstätten aufgebracht werden muss.“ heißt es in dem Papier.
Entgegen der gängigen Vorstellung noch lange verfügbarer Kohlevorräte kommt Michel auch zu dem Schluss, dass weltweit schwindende Kohlereserven die Anwendung von CCS prinzipiell einschränken: „CCS würde deren Verbrauch zusätzlich intensivieren und damit möglicherweise neu errichteten Kraftwerken eine ausreichende Brennstoffversorgung bereits vor Ende ihrer normalen Lebensdauer in Frage stellen.“ schreibt der Hamburger Experte.
Die deutschsprachige Fassung der Studie ist auf der Internetseite heuersdorf.de als pdf-Datei verlinkt:
www.heuersdorf.de/CCS-Studie1.html
Eine englischsprachige Fassung ist verlinkt unter:
www.heuersdorf.de/CCS-Study1.html

Mittwoch, 4. Juli 2012

Vattenfall kauft sich eine Uni und einen Professoren Titel


Hintergrund: in Brandenburg ist der dortige Vattenfall-Prokurist "Prof." Dähnert mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Der Rundbrief der "GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus" berichtet nun, daß sich Dr. Kunze, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Cottbus, sich in einem offenen Brief an den Präsidenten der Universität gewandt und sein deutliches Unverständnis zum Ergebnis der zuständigen Kommission ausgedrückt hat, die Dähnert am 12. Juni in einem nicht veröffentlichten Bericht entlastet hatte.

Zitat:

Dr. Kunze habe sich ein eigenes Bild zu den Vorwürfen gemacht und "kann nach bestem Wissen und Gewissen nicht einen einzigen Grund finden, warum es sich bei der Dissertation nicht um ein Plagiat handeln sollte."

Weiter:

Denn solange dieser geheim und damit nicht nachvollziehbar bleibt, lässt sich der Verdacht nicht ganz ausräumen, es könnte ein Zusammenhang zwischen der Beschäftigung Dr. Dähnerts bei Vattenfall und der siebenstelligen Summen an Drittmitteln Vattenfalls an die BTU, bestehen.
Der offene Brief ist auch im Internet zu finden.


Ehre, wem Ehre gebührt. 

Donnerstag, 21. Juni 2012

Gott behüte uns vor dem Hamburger Abendblatt

Amen.
Manchmal denke ich, mich kann tatsächlich nichts mehr überraschen, was so zum Thema Energie, Klimawandel, Umweltschutz, etc. durch den deutschen Blätterwald rauscht.

Und dann werde ich immer wieder negativ überrascht, daß das Niveau der Beiträge doch noch tiefer sinken kann. Seit heute steht auf der Hitliste der dummen, peinlichen und ignoranten Beiträge der heutige Leitartikel im Hamburger Abendblatt unter der Überschrift: "Mega-Gipfel G20 und Rio+20 bleiben ohne konkrete Ergebnisse. Und das ist gut so" ganz oben auf dem Treppchen.
Gratulation, Herr Egbert Nießler, für diesen Meilenstein der niveaulosen Hetze Beiträge in der Klimadebatte.

Herr Nießler schreibt am Rande über den Umweltgipfel in Rio, in erster Linie jedoch über seine ganz privaten und persönlichen Ansichten über den menschengemachten Klimawandel, dessen Ursachen und Auswirkungen. D.h. genau genommen schreibt er darüber nicht, weil es laut Nießler eben genau solche "Dinge" wie den menschengemachten Klimawandel nicht gibt, sondern er schreibt viel lieber über die Fanatiker, die laut Nießler Tag für Tag Gerüchte über dieses Thema in die Welt setzen. Und ob nun evangelisch, katholisch, freikirchlich, ... : irgendein christlicher Einfluß welcher Art auch immer in seinem Leben muß bei Herrn Nießler tiefe Spuren hinterlassen haben. Anders ist die religiöse Inbrunst Nießlers in seinen Ausführungen gegen die Vertreter des Klimaschutzes für mich nicht zu erklären.  Hier ein Auszug:

Zugleich wurden der Klimaschutz und das Kohlendioxid zu wahren Götzen erhoben. Als ob das Klima sich nicht schon immer geändert hätte. Und wer auch nur darüber nachdenkt, (...), findet sich unweigerlich in der Rolle des ignoranten CO2-Ketzers. Genau wie jene Astronomen, die vor 500 Jahren anzweifelten, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Wo doch Mutter Kirche und 99 Prozent der Berufskollegen fest daran glaubten und Mathematiker in aufwendigen Rechnungen dieses Modell hoch wissenschaftlich bestätigt hatten. Immerhin beschränkt sich die Inquisition heute auf Verbalattacken, und Scheiterhaufen sind außer Mode gekommen.
 usw. usw.

Es ist ja nicht so, daß mensch nicht jeden Tag im Internet-Kommentaren und in Leserbriefen auf genau dieses armselige Niveau von Beiträgen zur Klimadebatte stoßen könnte. Das ist noch nicht mal mehr ein Schulterzucken wert, denn es gab und gibt halt Ewiggestrige zu jedem Thema. Aber diese völlige Ignoranz von Fakten derart polemisch und einseitig in einem Schmutz- Leitartikel in einem selbst ernannten "Bildungsmedium" zu finden, ist denn doch eher die Ausnahme. Hoffen wir, daß es in den Axel Springer Blättern nicht die Schule macht, nachdem die BILD mit der "Fahrenholt-Story" den Anfang machte.

P.S.: Ausnahmsweise verzichte ich in diesem Beitrag auf stop-greenwashing mit Hinweisen zu Quellen, die den Fakt des menschengemachten Klimawandels belegen. Zu der Faktenlage ist nun wirklich alles gesagt, und wie Herr Nießler mal wieder beweist, kann man mit Ignoranten dieser Fakten auch nicht objektiv diskutieren. An dieser Stelle sei nur auf den Report "Global, aber gerecht. Klimawandel bekämpfen, Entwicklung ermöglichen." verwiesen, eine sehr lesenswerte Publikation.

Dienstag, 22. Mai 2012

Samstag, 19. Mai 2012

DIE WELT als Vattenfalls Sprachrohr

Bereits vor ein paar Tagen schrieb stop-greenwashing darüber, daß DIE WELT aktuell eine Kampagne gegen den städtischen Versorger "Hamburg Energie"(HE) fährt.
Hintergrund: HE nimmt Vattenfall seit Anfang 2012 immer mehr Kunden ab, weil HE einen echten Ökostrom-Tarif preislich unter dem mit Kohle- und Atomstrom gespeisten Grundtarif von Vattenfall anbietet. Immer mehr Kunden (aber es können gerne noch mehr sein) wechseln deshalb in Hamburg von Vattenfall zu HE.
Da DIE WELT und namentlich der Urheber des Artikels "Fragwürdige Geschäfte mit Hamburg Energie“, Martin Kopp, sich schon immer primär einseitig pro Vattenfall äußert, liegt der Verdacht nahe, daß die Initiative für den oben genannten ersten Artikel auch indirekt von Vattenfall ausging. Auch wenn Vattenfall in dem Artikel nur am Rande genannt wurde. Denn bei sehr guten Werbekunden für den Axel Springer Verlag ist der Draht zur Chefredaktion der WELT sicherlich sehr kurz.
Jetzt geht die Kampagne mit einem neuen Artikel unter der Überschrift "Stromanbieter erzürnt über Hamburg Energie" weiter, und jetzt meldet sich (surprise, surprise) Vattenfall direkt zu Wort. Dieser arme, kleine, vom freien Markt gebeutelte Energiekonzern, auf den doch alle immer so zu Unrecht schimpfen. Entsprechend wehleidig klingt denn auch das Statement von Herrn Kleimeier, dem Pressesprecher von Vattenfall Hamburg (Zitat):

Auch unsere Berechnungen ergeben, dass Hamburg Energie im Stromvertrieb Verluste einfahren müsste. Damit würde der Wettbewerb ausgehebelt, und das ist nicht in Ordnung“, sagte Vattenfall-Sprecher Stefan Kleimeier der „Welt“. 

(mal abgesehen davon, daß Vattenfalls Berechnungen in der Praxis gerne mal um ca. 1 Milliarde von den Planzahlen abweichen können):
Was Herr Kleimeier nicht sagt (verständlich, weil Verschweigen von unschönen Wahrheiten sein Job ist), aber auch Herr Kopp nicht sagt (verständlich, weil wir das von ihm nicht anders kennen):
die Preiserhöhung von Vattenfall am Jahresanfang 2012 war durch nichts gerechtfertigt (außer durch Profitmaximierung). Denn die EK-Preise für Vattenfall sind letztes Jahr sogar gesunken. So läßt sich jedoch auch das aus Sicht Vattenfalls hervorragende Geschäftsergebnis erklären (Zitat Handelsblatt):
 Wie das auch in Deutschland aktive Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Nettogewinn nach dem Einbruch 2011 im ersten Quartal um 92,4 Prozent auf rund 13,9 Milliarden Kronen (rund 1,56 Milliarden Euro) gegenüber 7,2 Milliarden Kronen zwölf Monate zuvor.

Und natürlich sagen weder Herr Kleimeier noch Herr Kopp etwas über die happige Finanzspritze, welche die Hamburger SPD dem Vattenfall Konzern durch die unsinnige und von Experten abgelehnte 25,1% Beteiligung „in den Allerwertesten“ schiebt. Sind ja auch bloß ein paar Hundert Millionen.
Aber darüber zu berichten paßt nicht in die Kampagne der WELT und ist wahrscheinlich auch für Herrn Kopp eine Nummer zu groß.

Wie sagte doch Vattenfall Sprachrohr Kleimeier weiter in seinem Statement in der WELT:
„Für Hamburgs Steuer- und Gebührenzahler dürfte dieses ein schwacher Trost sein“, sagte Kleimeier.
 Dem hat stop-greenwashing nichts mehr hinzuzufügen. 


Nachtrag 25.05.2012: in einem unaufgeregten sachlichen Artikel berichtet das Abendblatt heute über Fakten zum Geschäft von Hamburg Energie





Donnerstag, 17. Mai 2012

Fragwürdiger Journalismus mit Martin Kopp



WELT-Schreiberling Martin Kopp fällt immer wieder mit einerseits fehlendem Wissen auf, wenn er in der WELT über das Thema Energie in Hamburg schreibt. Zum anderen läßt sich aus seinen Artikeln (zurückhaltend gesagt) stets eine gewisse Sympathie für den Hamburger Monopolisten und Platzhirschen Vattenfall herauslesen. Nun präsentiert uns Kopp eine Neuerung. Nein, damit ist leider nicht gemeint, daß Kopp jetzt auf einmal Ahnung von dem hätte, über das er schreibt (wenn es um das Thema "Energie" geht). Sondern er schreibt einfach einen Mitbewerber von Vattenfall so schlecht, daß Vattenfall auch (fast) ungenannt gut dasteht.

Worum geht es in Kopps neuestem Machwerk unter dem Titel "Fragwürdige Geschäfte mit Hamburg Energie" ?
Vordergründig um eine undurchsichtige Finanzierung des städtischen Energieversorgers Hamburg Energie. Kopp schreibt dazu (Zitat):
Dem 2009 von der schwarz-grünen Regierung gegründeten staatlichen Stromlieferanten Hamburg Energie (HE) werden wettbewerbsverzerrende Praktiken vorgeworfen. Das Unternehmen soll aufgrund staatlicher Unterstützung mit besonders günstigen Strompreisen auf Kundenfang gehen.

Nach dieser Einleitung folgt eine vielzeilige Auflistung von möglichen und unmöglichen Dingen, mit welchen die Stadt Hamburg scheinbar HE unrechtmäßig unterstützt. Auffällig: ein konkreter Vorwurf an die Verantwortlichen (im Fall, daß diese Vorwürfe zuträfen), namentlich SPD-Bürgermeister Scholz, SPD-Senatorin Blankau oder SPD-Fraktionschef Dressel, allesamt qua Amt und Dank absoluter Herrschaft in Hamburg auch die Herrscher über HE, unterbleibt im Artikel.

Stattdessen präsentiert uns Kopp als "Höhepunkt" des „Skandals“ folgendes (Zitat):
Zudem will HE-Geschäftsführer Michael Beckereit schon 2012 schwarze Zahlen schreiben. Brehmer: "Das ist angesichts der geringen Größe des Unternehmens und der niedrigen Tarife auffällig."
Ein zu 100% städtisches Unternehmen, das schwarze Zahlen schreibt? Es darf nicht sein, was nicht sein kann! Denn: so etwas macht sich gar nicht gut in der gemeinsamen Kampagne der WELT mit dem SPD Bürgermeister Scholz für sein 25,1% Beteiligungsmodell an Gesellschaften von Vattenfall und E.ON gegen die 100% Rekommunalisierungs-Volksinitiative von "Unser Hamburg, Unser Netz".

Sie glauben nicht an eine Kampagne? Na, dann schauen Sie mal HIER und HIER. Gemeinsam mit dem Artikel von Kopp gleich drei Artikel in drei Tagen pro Scholz und seine vermeintliche Energiewende ohne jegliches kritisches Hinterfragen oder das zu Wort kommen lassen von Vertretern der Volksinitiative sprechen eine ziemlich eindeutige Kampagnen-Sprache. Als Sahnehäubchen gibt es HIER noch eine nette Büttenrede dazu. Zitat:
Das ist folgerichtig und entspricht dem Arbeitsstil von Bürgermeister Olaf Scholz und seinem Senat, die angekündigten Vorhaben im Sinne guter handwerklicher Politik Zug um Zug umzusetzen. 
Das geht doch runter wie Öl ... zumindest bei Herrn Scholz, nehme ich an.
Aber nochmal zurück zu Herrn Kopp.
Vielleicht ist an den von Kopp kolportierten Vorwürfen auch etwas dran. Aber der Autor kann sich nicht erinnern, von Herrn Kopp auch nur einmal einen annähernd so kritischen Artikel über die Beteiligungsverträge der SPD mit Vattenfall und E.ON gelesen zu haben. Bei diesen geht es um die ca. 50fache Geldmenge seitens der Stadt Hamburg als Unterstützung  für zwei privatwirtschaftlich geführte Konzerne.
Daher bleibt es dabei, wie ich bereits einmal schrieb: Kopp macht sich keinen Kopf. 

Dienstag, 10. April 2012

Atomkraftwerke retten das Weltklima!

Das sagen zumindest die AKW-Betreiber immer wieder in ihren Lobby-Aussagen, weil ja die AKW nur durch neue Kohle- und (Erd)Gaskraftwerke ersetzt werden könnten.
Die Realität sieht anders aus:
Zitat:
Trotz Atomausstieg und starker Konjunktur: Industrie und Energieversorger in Deutschland haben 2011 weniger Kohlendioxid ausgestoßen als im Vorjahr - und blieben unter der erlaubten Grenze.

Das berichtet SPIEGEL online in einem Artikel aufgrund einer Mitteilung des Umweltbundesamtes (UBA).

Donnerstag, 29. März 2012

Vattenfall will nicht, weil Vattenfall nicht kann ....

... oder kann Vattenfall nicht, weil Vattenfall nicht will?

Auf jeden Fall will jetzt tatsächlich das Schleswig-Holsteinische Justizministerium nicht mehr bitten müssen, ob es von Vattenfall informiert wird, was mit den AKWs Brunsbüttel und Krümmel passiert.

Das schreibt jedenfalls WELT ONLINE in dem Artikel "Atomaufsicht fordert von Vattenfall Abbaukonzepte für AKWs".
Zitat:

Nun zu hören, dass Vattenfall trotzdem noch nicht einmal entscheiden könne, ob der Betreiber einen Rückbau der Kraftwerke oder einen sogenannten sicheren Einschluss bevorzugt, sei nicht nachvollziehbar. 

Mittwoch, 28. März 2012

Geht uns aus der Sonne!

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte ...

Quelle: http://news.galileosolar.de/2012/02/27/darum-geht-uns-aus-der-sonne/

Samstag, 17. März 2012

Vattenfall sucht Experten - stop greenwashing steht bereit!

Sehr geehrter Herr Hatakka,

mit großem Interesse haben wir Ihren öffentlichen Aufruf gelesen, daß "internationale Experten Vorschläge für eine bessere Informationspolitik" für Ihr Unternehmen Vattenfall machen sollen (HH Abendblatt vom 15.3.2012). Wegen dieser dummen Panne mit diesen blöden Fässern. Konnte ja auch keiner ahnen, daß das so ins Rollen kommt, nicht?

Ach, Herr Hatakka, haben Sie schon mal so ein internationales Experten Team bei der Arbeit erlebt? Z.B. in Kopenhagen, in Rio oder in Durban?
Ehrlich, da kommt doch nix bei rum, was Sie und uns zufrieden stellt, geschweige denn glücklich machen wird.

Daher, was die von Ihnen gesuchten Vorschläge an sich angeht, so möchte Ihnen das Team von "stop-greenwashing" die Suche nach Lösungen für eine bessere Informationspolitik erheblich vereinfachen. Denn wir von stop-greenwashing arbeiten ja schon seit mehreren Jahren an eben dieser besseren Informationspolitik für Ihr Unternehmen. Eines von vielen Beispielen dafür finden Sie HIER oder HIER oder HIER. Und natürlich, wenn Sie die vielen Einträge hier bei stop-greenwashing.org lesen. Ganz selbstlos und kostenlos. Aber nicht umsonst, denn viele Menschen glauben inzwischen unseren Informationen und nicht mehr den noch-Märchenerzählern PR-"Experten" aus Ihrem Hause. Die machen das ja auch nicht ganz so selbstlos wie wir, sondern werden für die netten einlullenden Worte von Ihnen, Herr Hatakka, bezahlt (auch wenn das manche Medienvertreter ja immer noch nicht ganz durchschaut haben) ... denn wie heißt es so schön: wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing. Aber kommen wir zurück zu Ihrem Wunsch nach internationalem Expertenrat.

Lieber Herr Hatakka, ich möchte Ihnen folgenden Vorschlag machen: ersparen Sie sich und uns das lange Suchen und nehmen Sie uns von "stop-greenwashing"  für Ihre künftige Informationspolitik!

Ganz gleich ob es die alten Medien wie Print, ob es Bewegtmedien wie youtube oder die heutzutage immer mehr wachsenden sog. "social media channels" wie blogs, Twitter und Facebook sind, über all diese Medien versorgen wir bereits jetzt die Menschen mit all den Informationen, die Ihre bisherigen (man muß es leider so offen sagen) absolut überforderten Kommunikations- und Informations-"Experten" nicht in der Lage oder willens sind zu liefern.

Wie Sie unschwer sehen werden, scheuen wir uns auch nicht vor der direkten Konfrontation und stehen für Information und Transparenz auch dann ein, selbst wenn eine manchmal leider fehlgelenkte Staatsmacht diese zu unterdrücken sucht. Einen solchen Einsatz haben wir von Ihren PR-Spezis bisher noch nicht feststellen können (auch wenn wir die zukünftigen Kollegen hier keinesfalls mobben möchten ... ).

Dabei verlieren wir jedoch nie selten unseren Humor und stellen uns auch in spontanen Situationen gerne dem Dialog. Denn es geht uns um die Sache, nicht um uns persönlich. Auch wenn wir dabei dann unsere tiefe innere Überzeugung vertreten. Aber gerade dadurch haben wir unsere gewinnende "Ausstrahlung" ... ein Merkmal, daß ja gerade in Ihrem Geschäft ein wichtiges Thema ist (Sie verstehen, Herr Hatakka, lol).

Wir können Ihnen sagen, wir sind ab sofort für Sie da, Herr Hatakka. Offen gesagt sehen wir uns quasi bereits in Ihrem Team. Eine offizielle Beauftragung ist da nur noch Formsache und bedarf es aus unserer Sicht auch gar nicht. Wir für unser Teil machen einfach weiter wie bisher. Es gibt ja auch schon zahlreiche sichtbare Erfolge!

Aber wenn Sie und/oder Ihre internationalen Experten mal einen Rat brauchen, wie Sie Ihre Informationspolitik verbessern können: jederzeit und herzlich gerne. Sie finden uns auf allen Kanälen.

Herzlichst

Mirco Beisheim

für "stop-greenwashing" weltweit